Schlagersänger Olaf Berger enthüllt dramatische Unfalldetails im Riverboat
Der bekannte DDR-Schlagersänger Olaf Berger (62) war am 13. März zu Gast in der beliebten MDR-Talkshow Riverboat, moderiert von Kim Fisher (56) und Wolfgang Lippert (74). In der ausführlichen Unterhaltung offenbarte der Künstler nicht nur Details über seine erfolgreiche Karriere nach der Wende, sondern auch über einen lebensgefährlichen Autobahnunfall in der Nähe von Gera.
Karriere nach der Wende und der unersetzliche Manager
Olaf Bergers musikalische Laufbahn setzte sich auch nach der politischen Wende erfolgreich fort. Ein besonderer Meilenstein war die Verleihung der Goldenen Stimmgabel durch Dieter Thomas Heck, womit Berger als erster Künstler aus der DDR diese Auszeichnung erhielt. Entscheidend für diesen Erfolg war sein Manager Hartmut Happy Proft, der 2019 im Alter von nur 56 Jahren verstarb.
Du hattest in der Wendezeit und auch schon davor einen Manager, den man sich eigentlich nur wünschen kann, stellte Wolfgang Lippert während des Gesprächs fest. Berger bestätigte emotional: Der ist für mich wirklich durchs Feuer gegangen. Er war der bissige Hund, den man manchmal braucht. Die beiden waren fast 22 Jahre lang ein unzertrennliches Team, das Berger mit wie Latsch und Bommel beschrieb.
Die gefährliche Tournee-Praxis und der schicksalhafte Unfall
Nach der Wende waren Berger und sein Manager ständig auf Tournee durch ganz Deutschland. Wir haben ja alles mitgenommen – jede Veranstaltung, erinnerte sich der Sänger. Für die langen Fahrten zwischen Auftritten richtete Proft im Pontiac-Großraumlimousine eine improvisierte Schlafgelegenheit mit Matratze ein, damit sich Berger ausruhen konnte.
Diese Lösung erwies sich jedoch als äußerst gefährlich. Berger erzählte: Mir schoss durch den Kopf: Am Ende schläfst du hier ein und wirst nie wieder munter. Nur drei Minuten nach diesem beunruhigenden Gedanken geschah das Unglück: Da haben wir uns mit dem Auto überschlagen und sind in eine Wildschweinherde gefahren, auf der Autobahn in der Nähe von Gera.
Sein Manager rief nur noch: Ihr Schweine, ihr Schweine! Trotz des schweren Unfalls blieben beide relativ glimpflich davon. Berger brach sich nur den Mittelfußknochen und stand bereits am nächsten Tag nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt wieder auf der Bühne.
Kim Fishers neugierige Nachfrage nach Frauengeschichten
Während des Gesprächs unterbrach Kim Fisher die Plauderei zwischen Berger und Lippert mit einer direkten Frage: Jungs, darf ich euch mal was fragen? Die Mädels müssen doch verrückt geworden sein. Ich will jetzt mal endlich hören: Was ist denn da wirklich abgegangen?
Die Antwort des Schlagersängers enttäuschte die Moderatorin jedoch: Ganz wenig ist da mit Frauen abgegangen, beteuerte Berger. Ich war eigentlich immer in festen Händen und hatte in meinem Leben gefühlt zwei, drei tolle Frauen. Mit einer bin ich heute noch verheiratet.
Ich bin total enttäuscht, gab Kim Fisher zu, die ganz andere Geschichten erwartet hatte. Statt skandalöser Enthüllungen erhielten die Zuschauer jedoch einen tiefen Einblick in die professionelle Partnerschaft zwischen Künstler und Manager sowie die gefährlichen Realitäten des Tourneelebens.



