In Neapel führte selbst für den Papst kein Weg an der Pizza vorbei. Papst Leo XIV. ließ während seiner Reise durch die süditalienische Metropole das Papamobil anhalten, um eine ihm gewidmete Spezialkreation entgegenzunehmen. Die Pizza, die den Namen „Pizza alla Papa“ trägt, wurde ihm von einem lokalen Pizzabäcker überreicht. Das Ereignis fand am 8. Mai 2026 statt und sorgte für Aufsehen unter den anwesenden Gläubigen und Touristen.
Ein kulinarischer Höhepunkt
Der Papst, bekannt für seine bodenständige Art, zeigte sich erfreut über die Geste. Die Pizza war mit typisch neapolitanischen Zutaten belegt, darunter San-Marzano-Tomaten, Mozzarella di Bufala und frisches Basilikum. Die Kreation wurde extra für den Besuch des Kirchenoberhaupts entwickelt. Leo XIV. genoss den Moment sichtlich und ließ sich nicht lumpen, auch ein paar Worte mit dem Bäcker zu wechseln.
Symbolträchtiger Stopp
Der Stopp des Papamobils war nicht nur eine kulinarische, sondern auch eine symbolische Geste. Neapel gilt als die Heimat der Pizza, und der Papst wollte damit die Bedeutung der lokalen Traditionen würdigen. Die Aktion wurde von den Medien weltweit aufgegriffen und zeigt die Verbundenheit des Papstes mit dem einfachen Volk. Leo XIV. setzt damit ein Zeichen der Nähe und Bescheidenheit, das in seiner bisherigen Amtszeit bereits mehrfach zu beobachten war.
Die „Pizza alla Papa“ wird nun voraussichtlich in vielen neapolitanischen Pizzerien nachgebacken werden. Der Bäcker, der die Kreation überreichte, hofft auf einen Boom für seine Spezialität. Ob der Papst selbst ein Stück probierte, ist nicht überliefert, aber die Geste allein reichte aus, um die Herzen der Neapolitaner zu gewinnen.



