Sarah Engels vertritt Deutschland beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien
Sarah Engels fährt für Deutschland zum ESC 2026

Deutschland setzt auf Sarah Engels für den Eurovision Song Contest 2026

Ein neues Jahr bringt einen neuen Anlauf: Deutschland strebt beim Eurovision Song Contest (ESC) endlich wieder eine vordere Platzierung an. Nun wurde offiziell bekanntgegeben, wer diese ambitionierte Mission im Jahr 2026 übernehmen wird – das Multitalent Sarah Engels.

Der Sieg im deutschen Finale

Die 33-jährige Sängerin Sarah Engels hat sich am Samstag in Berlin in der Sendung „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale“ gegen acht weitere Bewerber durchgesetzt. Ihr siegreicher Titel „Fire“ zielt darauf ab, Frauen insbesondere darin zu bestärken, ihren eigenen Träumen zu folgen und selbstbewusst ihren Weg zu gehen.

Der Auswahlprozess verlief in zwei entscheidenden Phasen: Zunächst mussten die Kandidaten mit ihren Songs eine internationale Jury überzeugen. Dieses 20-köpfige Gremium reduzierte das Teilnehmerfeld von neun auf nur noch drei Acts. Im zweiten Schritt fiel die Entscheidung dann in die Hände des Publikums, das per Abstimmung den Gewinner bestimmte. Sarah Engels erhielt dabei die meisten Stimmen und sicherte sich so den begehrten Platz.

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Eine herausfordernde Mission

Die Aufgabe für die Kölnerin Künstlerin wird jedoch nicht leicht. In den vergangenen zehn Jahren schnitten deutsche Beiträge beim ESC häufig enttäuschend ab und landeten oft auf den letzten oder vorletzten Plätzen. Eine Ausnahme bildete Michael Schulte, der im Jahr 2018 mit einem vierten Platz ein bemerkenswertes Top-Ergebnis erzielte. In jüngerer Vergangenheit erreichten Sänger Isaak im Jahr 2024 mit Platz zwölf und das Duo Abor & Tynna im Jahr 2025 mit Platz fünfzehn immerhin respektable Mittelfeldpositionen.

Das vielseitige Talent Sarah Engels

Sarah Engels ist jedoch dafür bekannt, in Wettbewerbsformaten erfolgreich zu sein. Bereits im Jahr 2011 stand sie im Finale der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“. Darüber hinaus nahm sie erfolgreich an zahlreichen TV-Formaten teil, darunter „Let's Dance“, „The Masked Singer“, „Das große Promibacken“ und „Dancing on Ice“. Neben ihrer Musikkarriere agiert sie als Influencerin mit beeindruckenden 1,8 Millionen Followern auf Instagram, ist als Schauspielerin aktiv, tritt als Eisläuferin in „Holiday on Ice“ auf und feiert jüngst Erfolge als Musical-Star in „Moulin Rouge!“. Von 2013 bis 2019 war sie mit dem Sänger Pietro Lombardi verheiratet.

Organisatorische Veränderungen

In diesem Jahr gab es bedeutende organisatorische Änderungen: Nicht mehr der Norddeutsche Rundfunk (NDR) innerhalb der ARD ist federführend für den ESC verantwortlich, sondern der Südwestrundfunk (SWR). Zudem war Moderator Stefan Raab, der im Vorjahr noch maßgeblich an der Auswahl des deutschen Beitrags beteiligt war, in diesem Jahr nicht Teil des Vorentscheids.

Der Austragungsort Wien und politische Kontroversen

Im Jahr 2026 ist Österreich der Gastgeber des Eurovision Song Contest, da das Alpenland den Wettbewerb im Jahr 2025 mit dem Countertenor JJ und seiner Pop-Arie „Wasted Love“ gewann. Im Vorfeld sorgte die Teilnahme Israels für Diskussionen und Kontroversen. Einige Länder boykottieren den ESC als Reaktion auf das Vorgehen Israels im Gazastreifen. Das große Finale des Eurovision Song Contest 2026 findet am 16. Mai in der österreichischen Hauptstadt Wien statt.

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