Sarah Engels gewinnt deutschen ESC-Vorentscheid und fährt nach Wien
Sarah Engels gewinnt deutschen ESC-Vorentscheid

Sarah Engels jubelt nach Sieg beim deutschen ESC-Vorentscheid

Der große deutsche Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2026 in Wien ist entschieden. Am Samstagabend bestimmten die Zuschauer in einem spannenden Finale die deutsche Teilnehmerin für den internationalen Musikwettbewerb. Nach einem langen Abend mit neun vielversprechenden Acts stand am Ende eine strahlende Siegerin fest: Sarah Engels wird Deutschland beim ESC in Wien vertreten.

Spannendes Finale mit drei Finalisten

Bis in den späten Abend hinein blieb der Ausgang des Vorentscheids ungewiss. Zuerst wählte eine Fachjury ihre drei Favoriten aus dem Feld der neun Teilnehmer. Die Auswahl fiel auf Molly Sue (25), Wavyboi (27) und Sarah Engels (33). Nur diese drei Künstler blieben im Rennen um die begehrte ESC-Teilnahme. In der entscheidenden Phase entschieden dann ausschließlich die Zuschauer per Telefonvoting, wer nach Wien reisen darf.

Prominente Kandidatin setzt sich durch

Sarah Engels, die wohl prominenteste Kandidatin des Abends, überzeugte mit einer spektakulären Performance. Die 33-Jährige präsentierte ihren Song „Fire“ vor lodernden Flammen und zeigte vollen Einsatz. „Ich möchte um mein Leben performen“, erklärte die Sängerin vor ihrem Auftritt. Diese Einstellung zahlte sich aus, denn am Ende des Abends durfte sie den Sieg feiern.

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Vielfältige Acts begeistern das Publikum

Der Vorentscheid bot eine bunte Mischung an musikalischen Darbietungen:

  • BELA (23) performte seinen Song „Herz“ an einer stimmungsvollen Bushaltestelle
  • Das Duo Ragazzki lieferte eine schrille Show an einer bunten Tankstelle
  • MYLE (25) überzeugte mit der Ballade „A OK“
  • Laura Nahr (25) präsentierte eine gut gelaunte Popnummer
  • Malou Lovis (27), Gewinnerin von „The Voice of Germany“ 2023, zeigte ihr Können
  • Wavyboi (27) beeindruckte mit Tanz- und Gitarreneinlagen
  • Molly Sue (25), ehemalige „The Voice Kids“-Teilnehmerin, sang gegen ihre chronischen Krankheiten an
  • Dreamboys The Band überraschte als vierköpfige Damenformation

Moderatorinnen-Duo sorgt für Unterhaltung

Durch den Abend führten Barbara Schöneberger (51) und Hazel Brugger (32) als perfektes Moderatorinnen-Duo. Schon zur Begrüßung waren beide bester Stimmung und gaben verschiedene ESC-Gewinnersongs zum Besten. Hazel Brugger trällerte „Ein bisschen Frieden“, während Barbara Schöneberger „Dschinghis Khan“ schmetterte.

Besonders Hazel Brugger sorgte mit trocken-schlagfertigen Sprüchen immer wieder für Lacher. Als die beiden Moderatorinnen besonders eng beieinanderstanden, scherzte Schöneberger: „Zwei Frauen, die sich näherkommen: Das möchten die Zuschauer im Hauptprogramm sehen.“ Brugger ergänzte ironisch: „Sonst gibt es ja auch keinen Grund, warum zwei Frauen im Fernsehen moderieren sollten.“ Ein Seitenhieb darauf, dass bei den meisten Shows immer noch Männer am Mikro stehen.

Emotionaler Hintergrund bei Molly Sue

Besonders emotional war der Auftritt von Molly Sue. Die 25-Jährige, die bereits 2015 bei „The Voice Kids“ im Team von Lena Meyer-Landrut auf der Bühne stand, sang mit ihrem Song „Optimist (Ha Ha Ha)“ gegen ihre chronischen Krankheiten an. Molly Sue leidet unter anderem am Ehlers-Danlos-Syndrom, einer genetisch bedingten Bindegewebsschwäche, sowie an Endometriose. Trotz dieser Herausforderungen überzeugte sie mit ihrer Performance und schaffte es bis ins Finale.

Vorfreude auf Wien

Nun bereitet sich Sarah Engels auf ihren großen Auftritt beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien vor. Deutschland hofft auf einen erfolgreichen Auftritt bei dem internationalen Musikspektakel, das im Mai stattfinden wird. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich die deutsche Vertreterin gegen die internationale Konkurrenz behaupten wird.

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