Dokumentarisches Theaterstück 'Klima-Monologe' im Kulturquartier Neustrelitz
Ein eindringliches und bewegendes Theatererlebnis erwartet die Besucher im Kulturquartier Neustrelitz am 13. März um 19 Uhr. An diesem Abend wird das dokumentarische Theaterstück 'Klima-Monologe' aufgeführt, das sich tiefgründig mit den existenziellen Fragen von Zerstörung und Wiederaufbau im Kontext des Klimawandels auseinandersetzt.
Persönliche Geschichten aus aller Welt
Im Zentrum der Inszenierung stehen Menschen aus unterschiedlichsten Regionen der Welt, die die konkreten und oft dramatischen Folgen des Klimawandels unmittelbar erleben und bewältigen müssen. Regisseur Ruf hat für dieses Projekt zahlreiche, lange und intensive Interviews geführt, die die authentischen Stimmen der Betroffenen einfangen.
Das aufgezeichnete Interviewmaterial wurde sorgfältig gekürzt und zu einem wortgetreuen, menschennahen dokumentarischen Theaterstück verdichtet. Die Aufführung kommt dabei ohne aufwändige Kostüme oder Bühnenbilder aus – stattdessen stehen die kraftvollen Worte der Protagonisten und begleitende Musik im Vordergrund.
Konkrete Schicksale und globale Zusammenhänge
Zu den porträtierten Lebensgeschichten gehören unter anderem:
- Eine Krankenschwester aus den USA, die einem verheerenden Flächenbrand in Kalifornien nur knapp entkommen ist
- Eine Familie in Bangladesh, die nach dem verheerenden Zyklon Aila ums Überleben kämpfen musste
- Weitere persönliche Berichte von Menschen, deren Existenz durch klimabedingte Katastrophen bedroht wurde
Rahmenprogramm und Hintergrund
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes 'Klimagerechtigkeit - global gedacht und lokal verankert in MV' des Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e.V. statt. Dieses Projekt verfolgt das Ziel, die globalen Dimensionen des Klimawandels mit lokalen Handlungsmöglichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern zu verbinden.
Ein besonderes Highlight: Der Eintritt zur Vorstellung ist komplett frei, was die Veranstaltung einem breiten Publikum zugänglich macht. Das Kulturquartier Neustrelitz bietet damit eine einzigartige Plattform für den künstlerischen und gesellschaftlichen Dialog über eine der drängendsten Fragen unserer Zeit.



