Neustart in Wittenberg: Wie der Theaterjugendclub nach dem Tod von Markus Schuliers wieder wachsen soll
Neustart des Theaterjugendclubs Wittenberg nach Tod von Markus Schuliers

Neustart in Wittenberg: Wie der Theaterjugendclub nach dem Tod von Markus Schuliers wieder wachsen soll

In der Lutherstadt Wittenberg steht der Theaterjugendclub (TJC) „Chamäleon“ vor einem bedeutenden Neuanfang. Nach dem Tod des langjährigen Leiters Markus Schuliers fand am Abend des 10. März eine wichtige Informationsveranstaltung im vom TJC-Verein getragenen Mehrgenerationenhaus „Harold and Maude“ statt. Dort kamen ehemalige Mitstreiter, aktuelle Mitglieder und potenzielle neue Partner zusammen, um über die zukünftige Ausrichtung und das Wachstum des Jugendclubs zu beraten.

Eine emotionale Zusammenkunft mit Blick nach vorn

Daniel Cornelius Mühlmann, der zu den Gründungsmitgliedern des TJC gehört und heute 42 Jahre alt ist, leitete die Veranstaltung. In einem Raum des Mehrgenerationenhauses präsentierte er eine Powerpoint-Präsentation, die auch ein Bild von Markus Schuliers zeigte – eine emotionale Erinnerung an den verstorbenen Chef, der den Club über viele Jahre geprägt hatte. Die Atmosphäre war von Respekt und Wehmut geprägt, doch gleichzeitig herrschte ein spürbarer Wille, das Erbe von Schuliers fortzuführen und den Theaterjugendclub neu zu beleben.

Ideen und Visionen für die Zukunft

Die Teilnehmer der Infoveranstaltung brachten eine Vielzahl von Ideen ein, um den TJC wieder wachsen zu lassen. Diskutiert wurden unter anderem neue Kooperationen mit lokalen Schulen, die Erweiterung des Angebots um digitale Formate und die Stärkung der generationsübergreifenden Arbeit im Mehrgenerationenhaus. Ehemalige Mitglieder wie Mühlmann betonten die Bedeutung des Clubs für die kulturelle Bildung junger Menschen in Wittenberg und plädierten für eine offene, inklusive Ausrichtung.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Ein wichtiger Schritt in unsicheren Zeiten

Der Tod von Markus Schuliers hatte eine Lücke hinterlassen, die nun gefüllt werden muss. Die Infoveranstaltung markierte einen ersten Schritt, um Strukturen zu festigen und neue Impulse zu setzen. Die Beteiligten zeigten sich optimistisch, dass der Theaterjugendclub mit vereinten Kräften und kreativen Ansätzen wieder an Bedeutung gewinnen kann. Die Lutherstadt Wittenberg braucht solche kulturellen Leuchttürme mehr denn je, so ein Teilnehmer.

<3>Nächste Schritte und langfristige Ziele

Geplant sind nun weitere Treffen, um konkrete Maßnahmen zu erarbeiten. Dazu gehören die Suche nach einer neuen Leitung, die Entwicklung eines nachhaltigen Finanzierungskonzepts und die Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit. Der TJC-Verein hofft, durch diese Bemühungen nicht nur bestehende Mitglieder zu halten, sondern auch junge Menschen aus der Region neu für das Theater zu begeistern. Die Zukunft des Theaterjugendclubs in Wittenberg scheint zwar herausfordernd, aber voller Möglichkeiten.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration