Gurkenflieger starten Ernte: Spreewald-Gurken-Saison beginnt
Gurkenflieger starten Ernte: Spreewald-Saison beginnt

Die Gurken-Ernte im Spreewald hat offiziell begonnen. Am Nachmittag rollten die ersten sogenannten Gurkenflieger auf die Felder. Diese speziellen Erntefahrzeuge sind mit langen Tragarmen ausgestattet, auf denen Erntehelfer liegen, um die Einlegegurken von den Pflanzen zu pflücken.

Auftakt auf Bio-Hof in Steinreich

Der Spreewaldverein feierte den Erntestart auf einem Hof in der Gemeinde Steinreich (Landkreis Dahme-Spreewald). Nach Vereinsangaben handelt es sich um den einzigen Betrieb, der Spreewälder Gurken in Bio-Qualität anbaut. Die Spreewald-Gurke ist eine weltbekannte Spezialität und ein regionales Unikat, das durch seine besondere Qualität und Herkunft geschätzt wird.

Markenname geschützt

Die Spreewälder Gurken sind seit 1999 als Markenname innerhalb der Europäischen Union geschützt. Nur Gurken aus dem Anbaugebiet des Spreewaldes dürfen unter diesem Namen verkauft werden. Dies unterstreicht die Einzigartigkeit des Produkts und schützt die regionale Tradition.

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Anbaufläche und Erntemenge gestiegen

Laut dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg wurden 2025 auf rund 580 Hektar Einlegegurken in Brandenburg angebaut – ein Anstieg von fast 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Erntemenge lag bei etwa 39.400 Tonnen, was einer Steigerung von 17 Prozent entspricht. Diese Zahlen zeigen die wachsende Bedeutung des Gurkenanbaus in der Region.

Die Ernte erfordert viel Handarbeit, da die Gurken von Hand gepflückt werden müssen. Die Gurkenflieger erleichtern diese Arbeit, indem sie die Helfer direkt über die Pflanzen bringen. So können die Gurken schonend und effizient geerntet werden.

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