FITBOOK-Chefredakteur Nuno Alves (50) war einst zuckersüchtig, ernährte sich als Student fast ausschließlich von Fast Food und stand nachts auf, um zu naschen. Heute liegen sein Körperfettanteil, Blutzucker und Blutdruck im gesunden Bereich. Im Interview mit BILD verrät er seine acht Ernährungsregeln, die ihm dabei helfen, fit zu bleiben.
Regel 1: Zucker reduzieren
Alves empfiehlt, den Zuckerkonsum drastisch zu senken. Statt Süßigkeiten und Softdrinks setzt er auf natürliche Süße aus Früchten. „Zucker ist der größte Feind einer gesunden Ernährung“, so der Experte.
Regel 2: Vollwertkost bevorzugen
Verarbeitete Lebensmittel werden durch frische, unverarbeitete Produkte ersetzt. Alves isst viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und mageres Eiweiß. „Je weniger Zutaten auf der Verpackung stehen, desto besser.“
Regel 3: Regelmäßige Mahlzeiten
Statt ständig zu snacken, hält Alves feste Essenszeiten ein. Drei Hauptmahlzeiten pro Tag reichen aus. „Der Körper gewöhnt sich an einen Rhythmus und der Blutzucker bleibt stabil.“
Regel 4: Ausreichend Wasser trinken
Mindestens zwei Liter Wasser täglich sind für Alves Pflicht. Wasser unterstützt den Stoffwechsel und hilft, Heißhunger zu vermeiden. „Oft verwechseln wir Durst mit Hunger.“
Regel 5: Gesunde Fette integrieren
Nüsse, Avocados und Olivenöl liefern wichtige Fettsäuren. Alves verwendet sie täglich in Maßen. „Gesunde Fette sind essenziell für Herz und Gehirn.“
Regel 6: Eiweiß bei jeder Mahlzeit
Proteinreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Fisch oder Hähnchen sorgen für langanhaltende Sättigung. Alves achtet darauf, zu jeder Mahlzeit eine Eiweißquelle zu haben.
Regel 7: Intervallfasten praktizieren
Alves fastet 16 Stunden am Tag und isst nur in einem 8-Stunden-Fenster. „Das gibt dem Verdauungssystem eine Pause und fördert die Zellreinigung.“
Regel 8: Bewusst genießen
Ab und zu gönnt er sich auch etwas Ungesundes – aber bewusst und ohne schlechtes Gewissen. „Eine gesunde Ernährung darf auch Spaß machen.“
Mit dem interaktiven Ernährungs-Check von BILDplus können Leser prüfen, wo sie selbst Optimierungspotenzial haben. Alves betont: „Jeder kann seine Ernährung umstellen – Schritt für Schritt.“



