Katzen aus dem Garten vertreiben: Sanfte Methoden mit Pflanzen und Hausmitteln
Katzen aus dem Garten vertreiben: Sanfte Methoden

Katzen sind nicht immer gebetene Gäste im Garten. Sobald eine Lücke im Zaun entdeckt ist, steht die Nachbarskatze oft im Blumenbeet. Doch wer die tierischen Besucher fernhalten möchte, muss nicht zu drastischen Mitteln greifen. Es gibt mehrere schonende Möglichkeiten, Katzen aus dem Garten zu vertreiben. Besonders wirksam kann der Geruchssinn der Tiere genutzt werden. Katzen reagieren empfindlich auf bestimmte Düfte, die Menschen oft sogar als angenehm empfinden.

Duftpflanzen vertreiben Katzen aus dem Garten

Wer auf teure Katzen-Repellents verzichten möchte, kann auf Pflanzen setzen. Diese werden im Garten platziert und sollen Katzen fernhalten: Lavendel, Pfefferminze, Zitronenmelisse, Weinraute und die sogenannte „Verpiss-dich-Pflanze“. Während die Düfte für viele Menschen angenehm sind, wirken sie auf Katzen eher abschreckend. Teilweise können sie auch andere Tiere wie Marder oder Hasen fernhalten, heißt es bei myHOMEBOOK.

Nicht selten verraten Katzen ihren Besuch durch Hinterlassenschaften im Garten. Da die Tiere oft immer wieder dieselben Stellen aufsuchen, können Gartenbesitzer gezielt gegensteuern.

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Hausmittel helfen gegen Katzen im Garten

Zu den bekanntesten Hausmitteln zählt Kaffeesatz. Er wird häufig im Gemüsebeet verteilt und hat einen zusätzlichen Vorteil: Er kann zugleich als Dünger dienen. Auch diese Mittel werden häufig eingesetzt: Kaffeesatz, frischer Rasenschnitt, Menthol oder Minzöl sowie Gewürze wie Pfeffer, Chili oder Knoblauch. Vorsicht ist allerdings bei scharfen Gewürzen geboten. Bleibt etwa Chili-Pulver an den Pfoten haften und wird später abgeleckt, kann das gesundheitliche Folgen für die Katze haben. Außerdem verlieren die Gewürze spätestens nach dem nächsten Regenschauer ihre Wirkung.

Wasser vertreibt Katzen aus dem Garten

Katzen gelten als wasserscheu. Genau das können sich Gartenbesitzer zunutze machen. Schon ein kleiner Spritzer mit dem Gartenschlauch kann dafür sorgen, dass die Nachbarskatze den Garten künftig meidet. Wichtig ist dabei, behutsam vorzugehen und den Wasserstrahl nicht direkt frontal auf das Tier zu richten. Eine weitere Möglichkeit ist ein Rasensprenger mit Bewegungsmelder. Registriert das Gerät Bewegung, wird Wasser ausgelöst. Die Lösung gilt allerdings als vergleichsweise aufwendig und kann zusätzliche Kosten verursachen.

Ultraschallgeräte verjagen Katzen

Wer technisch nachhelfen möchte, findet auch spezielle Geräte im Handel. Für weniger als 50 Euro gibt es Ultraschallgeräte mit Bewegungsmelder. Die Geräte senden Töne aus, die Menschen nicht hören können. Für Katzen sind die Geräusche unangenehm, gelten aber als unbedenklich. Beim Kauf eines sogenannten „Katzenschrecks“ sollte auf die Reichweite geachtet werden. Vor allem in großen Gärten können mehrere Sender notwendig sein.

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