Schroffe Klippen, kilometerlange Sandstrände, mittelalterliche Städte und eine jahrhundertealte keltische Kultur: Die Bretagne gehört zu den vielseitigsten Regionen Frankreichs. Dazu kommen angenehme Temperaturen. Im Sommer steigt das Thermometer dort nur selten über 30 Grad, im Winter fällt es kaum unter 0 Grad.
Ob Urlaub am Meer oder ausgedehnte Wanderungen entlang der Küste – in der Bretagne lässt sich beides perfekt miteinander verbinden. TRAVELBOOK-Autorin Luna Vogt hat fast ein Jahr in der bretonischen Stadt Quimper gelebt und die Region intensiv kennengelernt. Das sind ihre drei persönlichen Highlights.
Saint-Malo begeistert mit Strand und Geschichte
Weicher Sand direkt am Atlantik, mittelalterliche Häuser und bretonische Spezialitäten: Für mich steht Saint-Malo wie kaum eine andere Stadt für die Bretagne.
Bekannt ist Saint-Malo vor allem wegen der Kämpfe um die Befreiung durch die Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Nach dem Krieg wurde die Altstadt originalgetreu wiederaufgebaut. Heute können Besucher wieder durch die historischen Gassen spazieren.
In den Gassen warten zahlreiche bretonische Food-Spots. Dort gibt es herzhafte Galettes und süße Spezialitäten. Saint-Malo bietet nach meiner Einschätzung einen authentischen Einblick in die bretonische Kultur und verbindet Geschichte mit besonderem Charme.
Pointe du Raz fasziniert mit rauer Natur
Die Pointe du Raz wird oft als das „Ende der Welt“ bezeichnet. Von dort reicht der Blick über den Atlantik bis zu alten Leuchttürmen und zur Insel Île de Sein. Ein weiteres Highlight ist der Sonnenuntergang. Für wenige Millisekunden soll am Horizont der sogenannte „grüne Blitz“ zu sehen sein, wenn die Sonne im Atlantik verschwindet.
Rennes zeigt die moderne Bretagne
Die Hauptstadt Rennes steht für Kultur, Festivals und eine lebendige Atmosphäre. Konzerte, Wochenmärkte und Veranstaltungen prägen das Stadtbild und zeigen eine ganz andere Seite der Bretagne.
Während mehrerer Reisen stellte ich fest, dass die Region weit mehr bietet als Küsten und historische Städte. Rennes wirkt jung, kreativ und modern. Street-Art und Straßenmusiker prägen das Stadtbild.
Wer zwischendurch Ruhe sucht, findet sie im „Parc du Thabor“. Der Park verbindet einen französischen, einen englischen und einen botanischen Garten. Dort lassen sich exotische Vögel beobachten, Rosengärten entdecken und ruhige Plätze zum Verweilen finden.



