Der Wohnungsbestand in Berlin ist im Jahr 2025 weiter gewachsen, jedoch mit deutlich geringerem Tempo als in den Jahren zuvor. Nach Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg kamen in der Bundeshauptstadt knapp 11.000 Wohnungen hinzu – ein Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren, in denen der Zuwachs jeweils bei rund 15.000 Wohnungen pro Jahr lag.
Bestand steigt auf über 2.069.000 Wohnungen
Die neu hinzugekommenen Wohnungen entstanden sowohl durch Neubauten als auch durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. In der Statistik sind auch die Wohnungen berücksichtigt, die dem Markt wieder entzogen wurden. Insgesamt erhöhte sich die Zahl der Wohnungen im Bestand auf über 2.069.000.
Ungleiche Entwicklung in den Bezirken
Der Zuwachs verteilte sich unterschiedlich auf die Berliner Bezirke. Den stärksten Anstieg verzeichnete Treptow-Köpenick mit einem Plus von 1,2 Prozent, gefolgt von Lichtenberg mit 0,8 Prozent. In Reinickendorf fiel der Zuwachs mit nur 0,1 Prozent am geringsten aus. Insgesamt stieg die Zahl der Wohnungen in allen Bezirken an, wenn auch auf niedrigerem Niveau.
Die Zahlen verdeutlichen die anhaltende Wohnungsknappheit in der Hauptstadt. Zwar wird weiter gebaut, doch das Tempo lässt nach. Experten führen dies unter anderem auf gestiegene Baukosten, Materialengpässe und bürokratische Hürden zurück. Die Berliner Politik steht vor der Herausforderung, den Wohnungsbau wieder zu beschleunigen, um den Bedarf der wachsenden Stadt zu decken.



