Berlins AfD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker hat dem zurückgetretenen Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und seiner Partei schwere Vorwürfe gemacht. In einem Beitrag auf der Plattform X schrieb Brinker: „Das Versagen Wegners ist auch das Versagen der CDU, sein Scheitern ist das seiner personell ausgebrannten Partei. Die CDU, Wegner und sein Senat hinterlassen Berlin in einem katastrophalen Zustand.“ Bereits im Januar hatte Brinker Wegner zum Rücktritt aufgefordert.
Kritik an Wegners Rückzugsstatement
Brinker kritisierte zudem Wegners öffentliches Statement zu seinem Rückzug scharf. Sein „selbstgerechtes Statement“ habe gezeigt, dass Wegner seinem Amt charakterlich nicht gewachsen sei. Die AfD-Politikerin ließ kein gutes Wort an dem scheidenden Regierungschef.
Wegners Rückzug und die Folgen
Kai Wegner hatte am Montag überraschend seinen Rücktritt als Regierender Bürgermeister von Berlin erklärt. Als Grund nannte er den Bruch der Koalition mit der SPD. Der Rückzug erfolgte nur wenige Monate nach der Wiederholungswahl zum Abgeordnetenhaus. Die Zukunft der Berliner Landesregierung ist ungewiss; eine Neuwahl könnte anstehen.



