AKK über Merz, Merkel und die nächste Bundespräsidentin
AKK: Merz, Merkel und die nächste Bundespräsidentin

Annegret Kramp-Karrenbauer, die ehemalige CDU-Vorsitzende und Verteidigungsministerin, hat sich in der neuesten Folge des Podcasts „Meine schwerste Entscheidung“ der Funke Mediengruppe deutlich zur Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier geäußert. Die 63-Jährige, die auch heute noch als „AKK“ bekannt ist, erklärte: „Es wird eine Frau.“ Auf die Frage, ob sie sich selbst als Kandidatin sehe, antwortete sie klar.

Das Verhältnis zu Friedrich Merz

Im Gespräch mit den Journalisten Julia Emmrich und Jan Dörner sprach Kramp-Karrenbauer offen über ihre Beziehung zu Kanzler Friedrich Merz. Sie erinnerte daran, dass Merz sie sowohl als Parteichefin als auch als Chefin der Adenauer-Stiftung verhindern wollte – beides ohne Erfolg. Heute beschreibt sie das Verhältnis als „mehr als nur eine kühle Arbeitsbeziehung“. Man telefoniere und schreibe SMS, sei aber keine Freunde geworden.

Die Episode mit Angela Merkel

Ein weiteres Thema war die Altkanzlerin Angela Merkel. AKK erinnerte an eine Episode, als sie im Saarland die erste Jamaika-Koalition platzen ließ. Die damalige Kanzlerin Merkel rief an und war „not amused“. Kramp-Karrenbauer betont: „Wenn jemand behauptet, sie könne nicht laut werden, dem kann ich sagen, das stimmt nicht.“ Dieses Risiko sei groß gewesen, doch es zahlte sich aus: Sie wurde wiedergewählt, stieg zur CDU-Generalsekretärin, Parteivorsitzenden und Verteidigungsministerin auf.

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Heute führt Kramp-Karrenbauer die Adenauer-Stiftung, obwohl Merz ursprünglich einen Mann dort platzieren wollte. Ihr Verhältnis zu Merkel bezeichnet sie als „kameradschaftlich“. Sie halte weiterhin Kontakt zur Altkanzlerin und habe kürzlich endlich den verabredeten Kaffee nachgeholt.

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