In der Nacht zu Montag wurden in Berlin-Lichtenberg sechs Firmenfahrzeuge der Telekom Ziel eines mutmaßlich linksextremistischen Brandanschlags. Die Autos standen auf dem eingezäunten Gelände des Konzerns an der Landsberger Allee und gerieten gegen 1.50 Uhr in Flammen. Ein Zeuge alarmierte die Feuerwehr, die die brennenden Fahrzeuge löschen konnte. Verletzt wurde niemand.
Bekennerschreiben im Internet aufgetaucht
Noch am Vormittag erschien auf einer bekannten linksradikalen Plattform ein Bekennerschreiben. Darin wird die Telekom für ihre angekündigte Beteiligung an Rüstungsprojekten kritisiert. Dem Text war ein Foto der ausgebrannten Autos beigefügt. Die Verfasser schrieben: „All dies soll nicht unkommentiert bleiben. Daher haben wir den Fuhrpark des Konzerns in Berlin Alt-Hohenschönhausen in der vergangenen Nacht um sechs Fahrzeuge erleichtert.“
Ermittlungen der Polizei
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. Derzeit wird geprüft, ob ein Zusammenhang mit dem Bekennerschreiben besteht. Die sechs Fahrzeuge wurden durch die Flammen stark beschädigt. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.



