Bundeswehr-Skandal: Feldjäger-Chef beförderte Lebensgefährtin
Bundeswehr-Skandal: Feldjäger-Chef beförderte Lebensgefährtin

Bundeswehr-Skandal um „Liebesgeneral“: Feldjäger-Chef beförderte eigene Lebensgefährtin

Neuer Ärger für Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD)! Ein Brigadegeneral der Bundeswehr, der als Chef der Feldjäger fungiert, soll seine eigene Lebensgefährtin befördert haben. Der Fall sorgt intern für große Empörung und wirft ein schlechtes Licht auf die Führungskultur der Streitkräfte.

Wie BILD exklusiv berichtet, handelt es sich um einen hochrangigen Offizier, der für die militärische Polizei zuständig ist. Er soll die Beförderung seiner Partnerin, die ebenfalls beim Militär arbeitet, maßgeblich vorangetrieben haben. Offenbar störte sich niemand im Verteidigungsministerium an diesem offensichtlichen Interessenkonflikt.

Vetternwirtschaft oder Einzelfall?

Die Personalentscheidung sorgt bei vielen Soldaten für Unverständnis und Wut. Sie sehen darin einen weiteren Beleg für eine fragwürdige Personalpolitik bei der Bundeswehr. Kritiker sprechen von Vetternwirtschaft und fordern eine lückenlose Aufklärung des Vorfalls.

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Brisante Reaktion des Ministeriums

Das Verteidigungsministerium reagierte auf Anfragen zunächst zurückhaltend. Man prüfe den Vorgang, hieß es. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass die Vorgesetzten des Generals bereits seit längerem über die Beziehung informiert waren, aber keine Konsequenzen zogen. Dies könnte die Glaubwürdigkeit der Führungsebene weiter beschädigen.

Der Skandal kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da die Bundeswehr ohnehin mit Personalmangel und Strukturproblemen zu kämpfen hat. Verteidigungsminister Pistorius steht nun unter Druck, klare Regeln für solche Fälle zu schaffen und für mehr Transparenz zu sorgen.

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