Deutsche Marine-Einsatz: Iraner lachen über Waffen
Deutsche Marine-Einsatz: Iraner lachen über Waffen

Frust in Berlin über Nato-Krise

Im Auswärtigen Amt und im Bundesverteidigungsministerium herrscht seit Tagen Frust. Obwohl Deutschland trotz knapper Kassen Rekordsummen in die Aufrüstung der Bundeswehr steckt, droht die Nato geschwächt zu werden. Grund ist der Ärger von US-Präsident Donald Trump über Spanien und Italien, die im Iran-Krieg die Nutzung ihrer Basen und Überflüge verboten hatten. Nun soll das erfolgreichste Verteidigungsbündnis weiter geschwächt werden. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth bezeichnete Nato-Partner als „Trittbrettfahrer“ und drohte mit weiteren Truppenabzügen.

Deutsche Aufrüstung reicht nicht

Allein mehr Geld auszugeben reicht nicht, um die Nato zu sichern. Alle europäischen Mitglieder müssen ambitionierte Budgetziele erreichen und geschlossen gegenüber den USA auftreten. Sonst droht die Spaltung Europas durch die US-Regierung. Die Kollegen Dirk Hautkapp und Thorsten Knuf haben die Entwicklung analysiert.

Trump unterzeichnet in Versailles

Ursprünglich war die Unterzeichnung des USA-Iran-Deals auf dem Schweizer Bürgenstock geplant. Doch Trump änderte die Regie kurzfristig und unterzeichnete das Dokument während seines Frankreich-Besuchs in Schloss Versailles. Der Iran unterschrieb elektronisch, um ein gemeinsames Foto zu vermeiden. Wer jetzt ein Schnäppchenzimmer im Bürgenstock sucht, hat Pech: Das Hotel hat wegen eines Events keine Reservierungen angenommen.

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Straße von Hormus wieder geschlossen

Das Abkommen bleibt unberechenbar. Die iranischen Revolutionsgarden haben die Straße von Hormus erneut geschlossen, angeblich wegen israelischer Angriffe im Libanon und nicht abgezogener US-Schiffe. Offizielle Bestätigung gibt es nicht, aber Schiffsradar zeigt keine Bewegungen mehr. Das bedroht den geplanten Einsatz der deutschen Marine mit dem Minenjagdboot „Fulda“ und dem Tender „Mosel“ in Richtung Dschibuti. Ein Einsatzbefehl liegt noch nicht vor, doch die Operation wirkt zunehmend fragwürdig.

Schwache Bewaffnung sorgt für Spott

Der winzige Verband hat keine eigene Luftunterstützung. Die Hauptwaffen der „Fulda“ und der „Mosel“ sind Rheinmetall-Leichtgeschütze mit 27 Millimetern Kaliber. Darüber lachen sich die kampferprobten Revolutionsgarden schlapp. Die Bundesregierung muss den symbolischen Einsatz politisch und militärisch absichern, sonst droht ein Chaos wie bei der Afghanistan-Flucht.

17. Juni: Linke Jugend und DDR

Am Mahnmal für die Opfer des 17. Juni lagen Blumensträuße. Seit 1990 ist der Tag kein Feiertag mehr, und viele Junge kennen die Ereignisse von 1953 nicht. Dennoch feiern sich Mitglieder der Linksjugend mit DDR-Fahnen in sozialen Medien. Dabei starben am 17. Juni 55 Protestierende, als Sowjetarmee und DDR-Polizei Arbeiterproteste gewaltsam niederschlugen. Eine Million Menschen waren in 700 Städten und Dörfern auf der Straße. Der 14-jährige Rudi Schwander wurde von hinten erschossen. Ein Augenzeuge berichtete, wie er vergeblich versuchte, den Jungen zu retten.

Podcast: „Amann unframed“ mit Jette Nietzard

Melanie Amann lud die ehemalige Bundessprecherin der Grünen Jugend, Jette Nietzard, in ihren Podcast ein. Nietzard war aufgefallen, als sie Silvester 2024 postete: „Männer, die beim Böllern eine Hand verlieren, können zumindest keine Frauen mehr schlagen“. Amann fragte: „Wie sehr hassen Sie Männer, Jette Nietzard?“ Die Antwort gibt es im Podcast.

Tränen bei Krebs-Convention

Bei der YES!CON der FUNKE Mediengruppe trafen sich Veranstalter, Ärzte und Betroffene zu einem festlichen Auftakt. Die Tischnachbarin von Jörg Quoos, Anke Krautmacher, Ehefrau des Höhner-Sängers Henning Krautmacher, konnte wegen einer Magenentfernung nichts essen. Henning Krautmacher verließ die Band, um seine schwer krebskranke Frau zu pflegen. 153 Tage wachte er an ihrem Bett. Er schenkte ihr den Song „Unsere Wääch“. Quoos: „Seit diesem Auftritt bin ich mir sicher: Liebe kann heilen!“

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