Geheime Evakuierung nach Moskau: Rätsel um den iranischen Revolutionsführer
Berlin – Die Lage um den iranischen Revolutionsführer Modschtaba Chamenei (56) bleibt weiterhin mysteriös. Laut einem aktuellen Medienbericht der kuwaitischen Zeitung Al-Jarida wurde der schwer verletzte Sohn des getöteten Mullah-Diktators Ali Chamenei (†86) zur medizinischen Behandlung heimlich nach Moskau ausgeflogen. Die Evakuierung soll unter strengster Geheimhaltung erfolgt sein, wobei der russische Präsident Wladimir Putin (73) persönlich der iranischen Führung seine Unterstützung angeboten habe.
Operation in einem Präsidentenpalast
Chamenei wurde dem Bericht zufolge mit einem Militärflugzeug nach Russland transportiert, wo er von Spezialisten erfolgreich operiert wurde. Aktuell befinde er sich in einem Spezialkrankenhaus innerhalb eines der präsidialen Paläste in Moskau. Gleichzeitig weisen Quellen aus reformorientierten Kreisen im Iran darauf hin, dass eine kurze Ansprache Chameneis, die in iranischen Medien veröffentlicht wurde, möglicherweise vom Sicherheitsratssekretär Ali Laridschani (67) vorbereitet worden sei. Es bestehe die Möglichkeit, dass Chamenei selbst davon keine Kenntnis hatte.
Verletzungen durch Luftangriff
Hintergrund der heimlichen Ausreise sind schwere Verletzungen, die Modschtaba Chamenei bei einem Luftangriff auf den Komplex des Obersten Führers in Teheran am 28. Februar erlitten haben soll. Laut Al-Jarida wurde seine linke Körperseite – vom Kopf bis zu den Füßen – verletzt, als massive Trümmer in seiner Nähe niedergingen. Diese Verletzungen erfordern eine intensive medizinische Nachsorge und Überwachung in einem gut ausgestatteten Krankenhaus, was im Iran angesichts der anhaltenden Bombardierungen und der erklärten Absicht Israels, den neuen Obersten Führer ins Visier zu nehmen, als unmöglich gilt.
Putins persönliches Angebot
Die Quelle der Zeitung erläuterte weiter, dass die iranischen Sicherheitsdienste befürchteten, der Aufenthaltsort von Ali Chameneis Sohn könnte durch die Nachverfolgung der behandelnden Ärzte und Spezialisten bekannt werden. Daher habe man der Empfehlung zugestimmt, ihn in Russland behandeln zu lassen. Der russische Präsident Wladimir Putin habe dieses Angebot persönlich unterbreitet.
Israelische Andeutungen
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu (76) deutete in einer aktuellen Stellungnahme an, dass Israel Informationen über den Aufenthaltsort des neuen Ober-Ajatollahs besitze, diese jedoch nicht offenlegen wolle. Auf eine Frage zum Zustand Chameneis antwortete Netanjahu am Donnerstag mit den Worten: „Ich werde ihm keine Lebensversicherung geben.“ Diese Aussage unterstreicht die angespannte Lage und die weiterhin unklaren Umstände um den iranischen Revolutionsführer.



