Michelle Obama rührt Barack mit emotionaler Rede bei Center-Eröffnung
Michelle Obama rührt Barack mit emotionaler Rede

Bei der Einweihung des Obama Presidential Center in Chicago hat Michelle Obama mit einer emotionalen Rede für einen bewegenden Moment gesorgt. Die ehemalige First Lady lobte ihren Mann Barack Obama in den höchsten Tönen und sorgte damit für eine liebevolle Szene zwischen den beiden.

Ein Moment der Zuneigung

Während ihrer Rede bat Michelle Obama ihren Mann um Aufmerksamkeit: „Habt bitte einen Moment Geduld mit mir, denn ich werde mir kurz die Zeit nehmen, etwas zu tun, von dem ich weiß, dass mein Mann es heute nicht tun wird: Ich werde ihn in den höchsten Tönen loben. Barack?“ Der Ex-Präsident antwortete mit einem schüchternen „Ja?“. Daraufhin forderte sie ihn auf: „Du musst mich ansehen!“ Barack Obama entgegnete: „Nein, werde ich nicht, ich schaue hier auf den Boden.“ Die Gäste der Zeremonie erlebten einen seltenen, verletzlichen Moment des ehemaligen Präsidenten.

Lobrede auf acht Jahre im Amt

Michelle Obama würdigte die acht Jahre ihres Mannes im Weißen Haus: „Acht Jahre im Schmelztiegel und kein einziges Mal bist du in der Hitze geschmolzen. Du hast dich davon nicht verhärten lassen.“ Ihre Worte unterstrichen die menschliche Seite des Politikers, der für viele als Symbol des Aufbruchs gilt.

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Prominente Gäste und ein fehlender Trump

Zur Eröffnung des Zentrums kamen zahlreiche prominente Gäste, darunter Angela Merkel, Bruce Springsteen und George W. Bush. Sie alle erwiesen ihrem Freund, Weggefährten oder auch alten Kontrahenten Respekt. Auffällig abwesend war jedoch Donald Trump. Obama erwähnte ihn in seiner Rede nicht direkt, erinnerte aber an grundlegende Prinzipien: „Dass niemand über dem Gesetz steht oder außerhalb seines Schutzes liegt.“

Das Obama Presidential Center

Das Presidential Center in Chicago ist ein weitläufiger Campus mit Bibliothek, Museum und Grünflächen. Der 850 Millionen Dollar teure Komplex gilt als größte Einzelinvestition seit einem Jahrhundert für die lange vernachlässigte South Side von Chicago. Obama betonte in seiner Rede: „Die Exponate im Center sollen keine Nostalgie für eine verklärte, längst vergangene Zeit wecken. Sie sollen uns nicht an eine unerreichbare Vergangenheit erinnern, von der wir träumen und sagen: ›Oh, wir vermissen dich, Barack.‹ Sie sollen uns vielmehr daran erinnern, wer wir sein können.“

Hoffnung auf eine Rückkehr?

Viele im Publikum dürften dennoch das Gefühl haben, ihren Präsidenten schmerzlich im Amt zu vermissen. Einige Fans äußerten die Hoffnung auf eine politische Rückkehr der Obamas. Monique Howard, eine Besucherin, sagte: „Ich hatte Tränen in den Augen. Es hat mir so gut gefallen! Es war so bewegend, ich fand es toll. Michelle ist einfach … Wir haben es hier doch mit unserer nächsten Präsidentin zu tun, oder?“

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