Rolling-Stones-Legende Mick Jagger adelt Thomas Tuchel und rät zum Singen der Hymne
Mick Jagger adelt Tuchel: Soll Hymne singen

Mick Jagger adelt Thomas Tuchel und rät zum Hymnen-Gesang

Rolling-Stones-Legende Mick Jagger (82) hat Thomas Tuchel (52) einen Ritterschlag verpasst und dem deutschen Nationaltrainer Englands geraten, die britische Hymne zu singen. Bei einer exklusiven Präsentation des neuen Albums „Foreign Tongues“ in den legendären Metropolis Studios im Westen Londons am 7. Juli äußerte sich Jagger gegenüber BILD zu den Diskussionen um Tuchel und die Hymne.

Tuchel hatte wiederholt betont, dass er „God Save the King“ erst singen werde, wenn er es sich verdient habe. Für Sir Mick, der 2003 vom damaligen Prinz Charles zum Ritter geschlagen wurde, ist die Sache eindeutig: „Wenn Du mich fragst, ob Thomas singen darf und sollte? Absolut. Ja, Mann, er soll einfach loslegen und braucht sich da nicht zurücknehmen. Er hat sich das jetzt schon verdient. Wir haben ja hoffentlich noch ein paar Spiele bei der WM. Da kann er gar nicht früh genug anfangen zu üben und immer besser werden.“

Exklusive Album-Präsentation in London

Vor nur 70 Fans aus aller Welt stellten Frontmann Jagger und Gitarren-Legende Ronnie Wood (79) ihr neues Album „Foreign Tongues“ vor, das am 10. Juli erscheint. Einen Großteil der 14 Titel ihres 25. Studio-Werks hatten die Rock’n’Roll-Dinosaurier in den Metropolis Studios aufgenommen. Jagger und Wood gaben sich hautnah: Der Leadsänger in cooler Lederjacke, Turnschuhen, trotz 30 Grad ohne einen Tropfen Schweiß im Gesicht und bei bester Laune. Ronnie? Die Haare lässig zerzaust, Glitzer-Sakko, bunte Sneaker und ebenso bestens gelaunt.

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Klar – England spielt um den WM-Titel. Für die beiden Fußballfans ist das aktuell eine Riesennummer. Sogar aus Brasilien reisten Fans an. Jagger scherzte: „Wir haben Leute hier aus Japan, Frankreich, Deutschland und natürlich London. Aus Mexiko wohl eher nicht...?“ Seine Nationalmannschaft hatte die Mittelamerikaner gerade erst aus dem Turnier geschossen.

Jagger erinnert sich an WM-Sieg 1966

Am Samstag trifft Tuchels Team auf Norwegen – der nächste Schritt in Richtung Titel. Apropos England und der Weltmeistertitel: Wie erlebte Jagger den ersten und bis dato letzten Erfolg der Three Lions 1966? Er verrät BILD: „Oh, man. Das haben mich in den letzten Tagen schon so viele gefragt. Und ich überlege die ganze Zeit. Aber ich kann mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern. Es muss also ziemlich gut gewesen sein …“

Die Stones waren damals auf einem ersten Höhepunkt ihrer Karriere und sagten zu keiner Party „No“. Ihr Album „Aftermath“, unter anderem mit dem Welthit „Paint it Black“, schoss an die Spitze der Charts. Die Platte hatte übrigens auch 14 Titel, wie „Foreign Tongues“. Ein gutes Omen? England triumphierte bekanntlich nach dem berüchtigten Wembley-Tor gegen Deutschland. Sollte es 60 Jahre später noch einmal klappen, winkt Tuchel sogar der echte Ritterschlag. Als Ausländer könnte er den Adelstitel ehrenhalber erhalten. „Sir Thomas“ dürfte er sich allerdings laut royalen Regeln nicht nennen.

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