Milliardenpaket für die Ukraine beim Nato-Gipfel
Beim Nato-Gipfel in der Türkei steht ein milliardenschweres Paket für Militärhilfe an die Ukraine auf der Agenda. Die Europäer planen, insgesamt mehr Verantwortung in der Allianz zu übernehmen. Ziel ist es, US-Präsident Donald Trump zu besänftigen, der wiederholt mehr Lastenteilung von den europäischen Partnern gefordert hat.
Europäer wollen Trump entgegenkommen
Hinter den Kulissen arbeiten die europäischen Nato-Mitglieder an einer vertraulichen Strategie, um sich gegen mögliche Alleingänge Trumps zu wappnen. Ein hochrangiger Diplomat erklärte: „Wir müssen zeigen, dass wir bereit sind, mehr zu leisten. Nur so können wir Trump davon überzeugen, dass die Nato für die USA weiterhin von Nutzen ist.“ Das Paket umfasst neben finanziellen Mitteln auch moderne Waffensysteme und Ausbildungsunterstützung für die ukrainischen Streitkräfte.
Ukraine-Krieg als Prüfstein für die Allianz
Der anhaltende Krieg in der Ukraine gilt als entscheidender Test für die Handlungsfähigkeit der Nato. Die Europäer fürchten, dass Trump im Falle einer Wiederwahl die Unterstützung für Kiew drastisch reduzieren könnte. Mit dem neuen Hilfspaket wollen sie ein starkes Signal der Geschlossenheit senden. Konkrete Zahlen wurden noch nicht genannt, aber Insider sprechen von einem Umfang im zweistelligen Milliardenbereich.
Reaktionen aus Washington und Moskau
Aus dem US-Außenministerium hieß es, man begrüße die verstärkten Anstrengungen der Europäer. Ein Sprecher betonte jedoch: „Die USA erwarten, dass alle Bündnispartner ihre Zusagen einhalten.“ Russland hingegen kritisierte das Paket scharf. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow warnte vor einer weiteren Eskalation des Konflikts. Die Nato-Gipfelteilnehmer beraten noch bis Freitag über die Details der Hilfslieferungen.



