Iran-Krieg: Netanjahu wirft Hisbollah Bruch der Waffenruhe vor
Netanjahu wirft Hisbollah Bruch der Waffenruhe vor

Netanjahu wirft Hisbollah Bruch der Waffenruhe vor

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Armee angewiesen, hart gegen die libanesische Hisbollah-Miliz vorzugehen. Er begründete seine Entscheidung auf X mit einem „abscheulichen Angriff der Hisbollah“, der einen eklatanten Verstoß gegen die Waffenruhe darstelle. Israel werde keine Angriffe auf seine Soldaten oder sein Territorium dulden, so Netanjahu. Die Hisbollah werde für ihre Angriffe einen sehr hohen Preis zahlen. Bei Angriffen der Hisbollah im Südlibanon wurden vier israelische Soldaten getötet und vier weitere verletzt. Netanjahu schloss einen Truppenabzug aus dem Südlibanon aus und betonte, Israel werde so lange wie nötig in der „Sicherheitszone“ verbleiben.

US-Botschafter zeigt Verständnis für Angriffe Israels im Libanon

Der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, verteidigte die Angriffe des israelischen Militärs im Libanon. Israel schlage zurück, wenn es angegriffen werde, erklärte er auf X. Eine Waffenruhe komme zustande, wenn die Hisbollah aufhöre zu schießen. Weder Israel noch die Hisbollah sind Vertragsparteien des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran, das ein sofortiges Ende des Krieges „an allen Fronten, auch im Libanon“ vorsieht.

Kein Ende der Gewalt im Libanon trotz US-Deal mit Iran

Der Libanon bleibt die Schwachstelle im Abkommen zwischen den USA und dem Iran. Die israelische Armee griff Stellungen der Hisbollah im Südlibanon aus der Luft an, nachdem die Hisbollah Raketen auf israelische Soldaten abgefeuert hatte. Vier israelische Soldaten wurden getötet, vier weitere verletzt. Auf libanesischer Seite wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Beirut 18 Menschen getötet und 33 verletzt, darunter acht Mitglieder derselben Familie.

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Frankreich: Irans Bevölkerung ist größtes Opfer des Konfliktes

Der französische Außenminister Jean-Noel Barrot appellierte an die Weltgemeinschaft, die „Massaker“ an iranischen Demonstranten im Januar nicht zu vergessen. Die Bevölkerung im Iran sei „das größte Opfer dieses Krieges, gefangen zwischen Repression und Bombenangriffen“. Bei den Protesten wurden nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen Tausende Menschen von Sicherheitskräften getötet.

Israelische Angriffe im Libanon gefährden Iran-Abkommen

Fortgesetzte israelische Angriffe im Libanon drohen das frisch unterzeichnete Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zu gefährden. Das israelische Militär teilte mit, die Streitkräfte hätten Ziele im Süden des Nachbarlandes angegriffen. Auch die Hisbollah berichtete von schweren Gefechten. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete mindestens 16 Tote. Das Rahmenabkommen sieht ein sofortiges Ende des Krieges „an allen Fronten, auch im Libanon“ vor.

Gespräche zwischen USA und Iran abgesagt

Die für diesen Freitag geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran wurden abgesagt, wie das Schweizer Außenministerium mitteilte. Das Treffen auf dem Bürgenstock in der Nähe von Luzern finde nicht statt. Dort sollten die Unterhändler über einen dauerhaften Waffenstillstand verhandeln. US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Massud Peseschkian hatten bereits ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das die im April verkündete Waffenruhe verlängert.

Steinmeier: Viel Ärger mit dem Iran wäre vermeidbar gewesen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte, die angestrebte Vereinbarung mit dem Iran werde bestenfalls dem 2015 vereinbarten Abkommen entsprechen. Dies sei eine „gute und detaillierte Regelung gewesen“. Es sei bedauerlich, dass die damals von Präsident Trump in seiner ersten Amtsperiode gekündigt worden sei.

USA heben Blockade des Iran auf – Tanker passieren Straße von Hormus

Nach Inkrafttreten des vorläufigen Rahmenabkommens passieren wieder Öltanker die Straße von Hormus. Die US-Regierung erklärte ihre Blockade des Iran für aufgehoben. Der Ölpreis fiel daraufhin auf den niedrigsten Stand seit dem 2. März.

Vance verschiebt Reise zu Iran-Gesprächen in die Schweiz

Vizepräsident JD Vance wird nicht zu einer neuen Verhandlungsrunde mit dem Iran in die Schweiz reisen. Das Weiße Haus nannte schwierige logistische Bedingungen als Grund. Die Pläne für die Gespräche seien noch nicht endgültig festgelegt.

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Trumps Iran-Deal stößt auf scharfe Kritik in eigener Partei

Das von US-Präsident Donald Trump vorgestellte vorläufige Abkommen zur Beendigung des Iran-Krieges stößt auf scharfe öffentliche Kritik in den eigenen Reihen. Führende Parteikollegen bezeichneten das Abkommen als „schlimmsten außenpolitischen Fehler seit Jahrzehnten“. Im Mittelpunkt der Kritik stehen Berichte, wonach die Trump-Regierung zugestimmt habe, eingefrorene iranische Vermögenswerte freizugeben und Sanktionen zu lockern.

Iran besteht auf Antragspflicht für Hormus-Passage

Iran verlangt vor einer Passage der Straße von Hormus von allen Handelsschiffen die Einreichung eines Antrags. Für einen Zeitraum von 60 Tagen müssten keine Gebühren entrichtet werden. Die Behörde für die Meerenge des Persischen Golfs sei angewiesen worden, alle Anträge zügig zu bearbeiten.

Witkoff: Iran lädt IAEA-Inspektoren in Atomanlagen ein

Der Iran wird die Internationale Atomenergiebehörde IAEA nach Abschluss eines Abkommens zur Inspektion von Nuklearanlagen einladen, sagte US-Präsident Donald Trumps Unterhändler Steve Witkoff. Das Rahmenabkommen enthalte keine Nebenabsprachen. Es sei jedoch ein Begleitschreiben des Iran an die IAEA verfasst worden, in dem die Einladung ausgesprochen werde.

Iran erlässt vorübergehend Gebühren für Straße von Hormus

Der Iran verzichtet nach einer Vereinbarung mit den USA für 60 Tage auf Gebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Eine neu geschaffene Behörde solle die Genehmigungen erteilen. Aus Sicherheitsgründen müssten sich Schiffe an die zugewiesenen Routen und Zeiten halten.

Chamenei billigt Absichtserklärung mit den USA trotz Vorbehalten

Irans geistliches Oberhaupt Modschtaba Chamenei billigt eine von den Präsidenten des Iran und der USA unterzeichnete Absichtserklärung trotz eigener Vorbehalte. Er habe Zusicherungen erhalten, dass die Rechte des Iran und die Interessen der „Widerstandsfront“ gewahrt blieben. Direkte Verhandlungen mit den USA bedeuteten nicht, die Position des Feindes zu akzeptieren.

USA verhängen Sanktionen gegen Hisbollah-Unterstützer

Die US-Regierung hat Sanktionen gegen Unterstützer der Hisbollah-Miliz verhängt. Betroffen seien mehrere libanesische Amtsträger und Mitglieder eines Geschäftsnetzwerks. Ihnen werde vorgeworfen, den Friedensprozess im Libanon zu behindern und die Entwaffnung der Hisbollah zu verzögern.

US-Vizepräsident Vance warnt Israel vor Kritik an Iran-Abkommen

US-Vizepräsident JD Vance warnte Israel vor Kritik am vorläufigen Abkommen mit dem Iran. Er würde an Israels Stelle „vielleicht nicht den einzigen mächtigen Verbündeten angreifen, den ich auf der ganzen Welt noch habe“. Vance verweist darauf, dass die USA den Großteil der israelischen Verteidigungswaffen finanzieren.

Neue Tote bei israelischen Angriffen

Bei erneuten israelischen Angriffen im Libanon sind mindestens drei Menschen getötet worden. In einem Ort südöstlich von Nabatija wurden zwei Menschen bei einem israelischen Drohnenangriff getötet. Die israelische Armee teilte mit, sie habe mehrere Raketen abgefangen, die auf israelische Truppen abgefeuert worden seien.

Vance: Verhandlungen beginnen am Wochenende

Die Verhandlungen auf technischer Ebene über das Abkommen mit dem Iran sollen nach Angaben von US-Vizepräsident JD Vance voraussichtlich an diesem Wochenende beginnen. Voraussetzung sei jedoch, dass die iranische Delegation anreisen könne. Vance kündigt an, das Verhandlungsteam der USA leiten zu wollen.

Pakistans Premier reist nicht in die Schweiz

Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif hat seine geplante Reise zur Unterzeichnung des Rahmenabkommens in der Schweiz vorerst abgesagt. Das Abkommen sei bereits elektronisch unterzeichnet worden. Pakistan setze sich weiter voll und ganz für die Umsetzung des Abkommens ein.

IAEA-Chef: „Noch ein Stück Arbeit“ bis zu finalem Iran-Pakt

Die IAEA nimmt nach Angaben ihres Chefs Rafael Grossi an den Verhandlungen über ein endgültiges US-Iran-Abkommen teil. Nun müsse geklärt werden, welche Anlagen im Iran die UN-Atomexperten besuchen und inspizieren werden. Während der Ausarbeitung einer endgültigen Vereinbarung werde der Iran keine Veränderungen an seinem Atomprogramm vornehmen.

Insider: Israel verhandelt mit USA über Verbleib von Truppen im Südlibanon

Israel verhandelt nach Aussagen von Insidern mit den USA über einen Verbleib seiner Truppen im Südlibanon. Israel führe „hartnäckige Verhandlungen“ mit der Regierung in Washington. Das Land wolle seine Soldaten in dem Gebiet südlich des Flusses Litani belassen.

China begrüßt Friedensabkommen zwischen USA und Iran

China hat das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Krieges begrüßt. Die Unterzeichnung sei „von positiver Bedeutung für die Entspannung der Lage“. China hoffe, dass alle beteiligten Parteien den Geist der Vereinbarung wahrten und ihre Zusagen einhielten.

Israel bricht Kontakt zu EU-Außenbeauftragter Kallas ab

Israel bricht wegen angeblicher Apartheid-Vergleiche vorerst den Kontakt zur EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ab. Der israelische Außenminister Gideon Saar erklärte, er kommuniziere nicht mehr mit Kallas, bis sie ihre Äußerungen zurücknehme. Kallas soll Israel mit dem südafrikanischen Apartheid-Regime verglichen haben.

Hegseth kritisiert Nato-Partner - kündigt Überprüfung von Truppenpräsenz an

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kritisiert einige Nato-Mitglieder wegen ihrer Militärausgaben und ihrer Haltung zum Iran-Krieg scharf. Er kündigt eine Überprüfung der US-Truppenpräsenz in Europa an, bei der einige Länder durchfallen und andere mit Bravour bestehen werden.

Schweiz: Verhandlungen der USA und des Iran am Freitag geplant

Nach der Unterzeichnung des Rahmenabkommens sollten Vertreter der USA und des Iran am Freitag in der Schweiz zu ersten Gesprächen zusammenkommen. Die Verhandlungen sollten im Bürgenstock-Resort stattfinden. Neben Vertretern aus Washington und Teheran wurden auch Gesandte der Vermittlerstaaten Pakistan und Katar erwartet.