Nouripour kritisiert US-Kapitulation im Irankrieg
Nouripour: USA kapitulierten bedingungslos im Irankrieg

Grünenpolitiker Nouripour wirft USA Kapitulation im Irankrieg vor

Im Spitzengespräch des SPIEGEL hat der Grünenpolitiker Omid Nouripour scharfe Kritik an der US-Politik im Irankrieg geübt. „Die Amerikaner haben bedingungslos kapituliert“, sagte Nouripour mit Blick auf den jüngsten Deal, den die Mullahs in Teheran als Erfolg feiern. Ursprünglich hatte US-Präsident Donald Trump einen Regimewechsel im Iran angekündigt. Nun stehe ein Abkommen, das aus Sicht des Grünenpolitikers einem Desaster gleichkomme.

Expertin Clüver Ashbrook analysiert das Geschehen

Im Gespräch mit Moderator Markus Feldenkirchen diskutierte auch die USA-Expertin Cathryn Clüver Ashbrook die Hintergründe. Sie analysierte, wie es zu dieser Entwicklung kommen konnte. Der Deal bedeute eine herbe Niederlage für die USA, so die Expertin. Nouripour ergänzte, dass die iranische Führung nun gestärkt aus dem Konflikt hervorgehe.

Weitere Themen im Spitzengespräch

Neben dem Irankrieg war das Spitzengespräch im Berliner Admiralspalast auch anderen aktuellen Themen gewidmet. So wurde über eine mögliche Rückkehr von Robert Habeck in die Politik diskutiert. Zudem sorgte ein Interview mit Uli Hoeneß für Aufsehen, in dem der Fußballfunktionär über AfD-Politiker Björn Höcke sagte: „Der würde mir nicht durch die Wohnungstür kommen.“ Ein weiterer Beitrag befasste sich mit der NSDAP-Mitgliederdatenbank, wobei die Redaktion betonte: „Das waren normale Menschen wie wir.“

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Das Spitzengespräch wurde produziert von einem Team unter der Leitung von Dennis Deuermeier. Redaktion: Simon Garschhammer, Kim Höbel, Jan Kunigkeit, Fabius Leibrock. Regie: Sven Christian. Ton und Produktion: Christian Weber. Gästeredaktion: Julia Parker. Kamera: Robert Ackermann, Felix Schuster.

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