Trump droht Spanien mit Handelsstopp – Sánchez lächelt gelassen
Trump droht Spanien mit Handelsstopp – Sánchez lächelt

Beim NATO-Gipfel in Ankara hat US-Präsident Donald Trump Spanien erneut mit einem Handelsstopp gedroht. „Kein Handel mehr mit Spanien, jetzt aber wirklich“, polterte Trump vor versammelten Staats- und Regierungschefs. Der spanische Premierminister Pedro Sánchez reagierte jedoch gelassen: Er lächelte und zeigte sich unbeeindruckt von der erneuten Attacke des US-Präsidenten.

Trumps Lieblingsfeind im Visier

Trump nahm beim Gipfel seinen „Lieblingsfeind“ ins Visier. Schon mehrfach hatte er Spanien wegen angeblicher Handelsungleichgewichte kritisiert. Diesmal drohte er mit konkreten Konsequenzen: „Wir werden den Handel mit Spanien einstellen, wenn sie nicht fair spielen.“ Hinter ihm stand NATO-Generalsekretär Mark Rutte, der die Szene sichtlich verlegen verfolgte.

Sánchez bleibt cool

Premier Sánchez ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. „Wir haben diese Drohungen schon oft gehört“, sagte ein Sprecher der spanischen Delegation. „Spanien steht zu seinen Verpflichtungen und wird sich nicht einschüchtern lassen.“ Sánchez selbst wurde lächelnd fotografiert, während Trump weiter schimpfte. Beobachter werteten dies als gezielte Provokation des spanischen Regierungschefs.

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Drohung kommt Sánchez gelegen

Intern soll Sánchez die Drohung sogar gelegen kommen, da sie ihm innenpolitisch in die Hände spielt. „Er kann sich als Verteidiger der spanischen Interessen präsentieren“, analysiert ein Diplomat. „Die Wut Trumps hilft ihm, die eigene Bevölkerung hinter sich zu vereinen.“ Trump hingegen verliere durch seine unberechenbare Art an Glaubwürdigkeit bei den Verbündeten.

Reaktionen aus Europa

Andere EU-Staaten zeigten sich besorgt über Trumps Alleingang. „Handelskonflikte innerhalb der NATO schaden der Bündnissolidarität“, erklärte ein EU-Diplomat. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron rief zur Besonnenheit auf: „Wir müssen gemeinsam an Lösungen arbeiten, nicht an Konfrontation.“ Die deutsche Bundesregierung äußerte sich zurückhaltend, betonte aber die Bedeutung des transatlantischen Handels.

Ausblick

Ob Trump seine Drohung wahr macht, bleibt abzuwarten. Bislang sind ähnliche Ankündigungen oft im Sande verlaufen. Spanien bereitet sich dennoch auf mögliche wirtschaftliche Folgen vor. „Wir haben einen Plan B“, so ein spanischer Wirtschaftsvertreter. „Sollte es zum Handelsstopp kommen, werden wir neue Partner finden.“ Der NATO-Gipfel endet am Freitag, weitere Eskalationen sind nicht ausgeschlossen.

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