Trump erklärt Rahmenabkommen mit Iran für nichtig und droht mit Angriff
Trump erklärt Iran-Abkommen für nichtig und droht

Trump kündigt Iran-Abkommen auf und droht mit Militärschlag

US-Präsident Donald Trump hat das erst vor 21 Tagen geschlossene Rahmenabkommen mit dem Iran für nichtig erklärt und dem Land mit einem massiven Militärschlag gedroht. In einer Erklärung aus dem Weißen Haus hieß es, Trump sehe keine Grundlage mehr für eine diplomatische Lösung und bereite „schwere Luftschläge in der Nacht“ vor. Die Ankündigung markiert eine dramatische Eskalation nach wochenlangen gegenseitigen Angriffen.

Hintergrund: Gegenseitige Angriffe und gescheiterte Verhandlungen

Die erneute Krise zwischen Washington und Teheran begann mit einer Serie von Vergeltungsschlägen. Erst vor drei Wochen hatte Trump nach langen Verhandlungen ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das eine Deeskalation vorsah. Doch bereits wenige Tage später kam es zu neuen Angriffen auf US-Streitkräfte im Nahen Osten, die das Weiße Haus dem Iran zuschrieb. Trump reagierte nun mit der Aufkündigung des Abkommens und der Androhung von Luftangriffen. „Das Regime hat gezeigt, dass es nicht an Frieden interessiert ist“, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums.

Reaktionen aus Teheran und der internationalen Gemeinschaft

Der Iran wies die Vorwürfe umgehend zurück und bezeichnete Trumps Drohung als „psychologische Kriegsführung“. Ein Sprecher des Außenministeriums in Teheran warnte vor „schwerwiegenden Konsequenzen“ für jeden Angriff. Die EU und die UN riefen beide Seiten zur Zurückhaltung auf. „Eine militärische Eskalation wäre katastrophal für die gesamte Region“, sagte ein EU-Diplomat in Brüssel. Russland und China kritisierten die US-Politik scharf und warfen Trump vor, den Dialog zu sabotieren.

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Auswirkungen auf die Region und die Weltwirtschaft

Die Ankündigung ließ die Ölpreise am Donnerstag um mehr als fünf Prozent steigen, da Händler eine Unterbrechung der Lieferungen aus der Golfregion befürchten. Analysten warnen vor einer neuen Flüchtlingswelle und einem Wiederaufflammen des Konflikts in Jemen und Syrien. US-Verteidigungsministerium schloss nicht aus, dass die Luftschläge noch in dieser Woche beginnen könnten. Beobachter sehen Parallelen zur Eskalation vor dem US-Drohnenangriff auf General Qasem Soleimani im Jahr 2020.

Trump: „Keine Chance auf Frieden“

In einer Pressekonferenz sagte Trump wörtlich: „Der Iran hat keine Chance auf Frieden, solange er weiterhin Terror unterstützt.“ Er kündigte an, die Sanktionen gegen Teheran zu verschärfen und „alle Optionen“ offen zu halten. Die Opposition in den USA kritisierte die Entscheidung scharf. Senator Bernie Sanders nannte sie „einen gefährlichen Schritt in Richtung Krieg“. Derweil bereitet sich das US-Militär auf einen möglichen Einsatz vor.

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