Trump lehnt Friedensdeal mit Iran ab: „Bedingungen noch nicht gut genug“
Trump sagt Nein zu Friedensdeal mit Iran

Trump verweigert Friedensabkommen mit dem Iran

US-Präsident Donald J. Trump (79) hat in einem exklusiven Telefoninterview mit NBC News deutlich gemacht, dass es vorerst keinen Friedensschluss mit dem Iran geben wird. Trotz Signalen der Verhandlungsbereitschaft aus Teheran betonte der amerikanische Präsident, die aktuellen Bedingungen seien für einen dauerhaften Deal unzureichend.

„Bedingungen noch nicht gut genug“

In dem 30-minütigen Gespräch mit NBC-Journalistin Kristen Welker erklärte Trump: „Der Iran will ein Abkommen schließen, und ich will das nicht, weil die Bedingungen noch nicht gut genug sind.“ Der Präsident bestätigte, dass die vollständige Aufgabe jeglicher nuklearer Ambitionen des Irans eine Kernvoraussetzung der USA darstelle. Weitere Details zu den geforderten Konditionen nannte er jedoch nicht.

Militärische Eskalation und Angriff auf Kharg

Die Ablehnung des Friedensdeals erfolgt vor dem Hintergrund einer sich weiter verschärfenden militärischen Lage. Seit zwei Wochen läuft die gemeinsame US-israelische Militäroperation „Epische Wut“ gegen den Iran, bei der bereits 13 amerikanische Soldaten ums Leben kamen. Trump zeigte sich überrascht, dass der Iran als Reaktion auch andere Länder der Region ins Visier genommen habe.

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Besonders folgenreich war der Angriff auf die strategisch wichtige Insel Kharg, ein Zentrum der iranischen Ölexporte. Während das US-Zentralkommando von 90 Präzisionsschlägen sprach, wählte der Präsident drastischere Worte: Man habe die Insel „völlig zerstört“, werde sie aber „vielleicht noch ein paar Mal zum Spaß angreifen“. Trotz massiver Zerstörung der Infrastruktur gab Trump an, die Energieleitungen bewusst geschont zu haben, da deren Wiederaufbau Jahre dauern würde.

Internationale Koalition für Straße von Hormus

Parallel zu den militärischen Operationen arbeitet die US-Administration an einer internationalen Koalition zur Sicherung der Straße von Hormus. Trump forderte Staaten wie China, Frankreich, Japan und Großbritannien auf, Kriegsschiffe in die Region zu entsenden, um die lebenswichtigen Seewege offen zu halten. Angesichts weltweit steigender Ölpreise wies der Präsident Sorgen vor hohen Benzinpreisen zurück und gab sich siegessicher: Die Raketen- und Drohnenproduktion des Irans sei bereits weitgehend lahmgelegt und werde „innerhalb von zwei Tagen völlig vernichtet sein“.

Seitenhieb auf Ukraine und Ungewissheit in Teheran

Zusätzliche Brisanz erhielten Trumps Ausführungen durch scharfe Kritik an der europäischen Sicherheitspolitik. Er bezeichnete den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (48) als „weitaus schwieriger zu verhandeln“ als den russischen Präsidenten Wladimir Putin (73). Diese Äußerungen folgen auf die umstrittene Entscheidung der USA, Sanktionen gegen russisches Öl zu lockern.

Unklar bleibt derweil die politische Stabilität im Iran. Trump stellte im Interview öffentlich infrage, ob der neue Oberste Führer des Landes „überhaupt noch am Leben“ sei – eine Aussage, die die Unsicherheit über die Lage in Teheran weiter befeuert.

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