Trump verschiebt Gipfel mit Xi Jinping um fünf bis sechs Wochen
Trump verschiebt Gipfel mit Xi um fünf bis sechs Wochen

Trump verschiebt Gipfeltreffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping

US-Präsident Donald Trump hat das geplante Treffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping um mehrere Wochen verschoben. Ursprünglich sollte das Gipfeltreffen in zwei Wochen stattfinden, doch nun wird es voraussichtlich erst in etwa fünf bis sechs Wochen abgehalten.

Offizielle Bestätigung und chinesische Reaktion

Trump gab die Verschiebung während eines Besuchs von Irlands Regierungschef Micheál Martin im Weißen Haus bekannt. Er betonte, dass die Verschiebung im Einvernehmen mit Peking erfolgt sei. „Ich freue mich darauf, Präsident Xi zu sehen. Ich denke, er freut sich auch darauf, mich zu sehen“, sagte der US-Präsident. Eine offizielle Bestätigung aus China lag zum Zeitpunkt der Ankündigung zunächst nicht vor.

Gründe für die Verschiebung

Bereits in den vergangenen Tagen hatte Trump eine mögliche Verschiebung seines Besuchs thematisiert. Am Montag erklärte er, Washington habe Peking um eine Verschiebung um etwa einen Monat gebeten. „Ich würde sehr gerne kommen, aber wegen des Krieges möchte ich hier sein“, sagte Trump mit Blick auf den Konflikt mit dem Iran.

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In einem am Sonntag veröffentlichten Interview der Financial Times knüpfte Trump die Verschiebung indes daran, dass er gerne die Unterstützung Pekings bei der Sicherung der Straße von Hormus sehen wolle – noch vor dem angepeilten Treffen. „Wir würden es gerne vorher wissen“, sagte Trump demnach mit Blick darauf, dass zwei Wochen eine lange Zeit seien.

Widersprüchliche Aussagen aus der US-Regierung

US-Finanzminister Scott Bessent widersprach allerdings wenig später dieser Darstellung: „Sollte das Treffen aus irgendeinem Grund verschoben werden, liegt das an logistischen Gründen“, sagte er im Gespräch mit dem US-Sender CNBC. Zudem könnten Auslandsreisen in der aktuellen Lage „möglicherweise nicht optimal“ sein.

Die unterschiedlichen Begründungen für die Verschiebung werfen Fragen auf und lassen Raum für Spekulationen über die tatsächlichen Hintergründe des verschobenen Gipfeltreffens zwischen den beiden Weltmächten.

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