Trumps Müll-Marotten: Neues Enthüllungsbuch über das Weiße Haus
Trumps Müll-Marotten im Weißen Haus: Buch enthüllt Details

Neues Enthüllungsbuch: Trumps kuriose Marotten im Weißen Haus

Ein neues Buch verspricht, der politische Bestseller des Sommers in Washington zu werden. „Regime Change“ von den New-York-Times-Reportern Maggie Haberman und Jonathan Swan beleuchtet die ersten 14 Monate von Donald Trumps zweiter Präsidentschaft. Vorabdrucke in US-Medien zeichnen ein Bild eines Machtzentrums voller absurder Eigenheiten.

Nasse Teppiche und Müllprobleme

Eine der skurrilen Episoden betrifft den Badezimmerteppich des Präsidenten. Mitarbeiter sorgten sich wegen Schimmelbildung, da der Bereich um die Dusche ständig durchnässt war. Die Lösung: Ein kleines Stück desselben Teppichs wurde über den größeren gelegt – niemals eine richtige Badematte. Diese Stücke wurden abwechselnd genutzt, ausgetauscht und getrocknet.

Noch größere Herausforderungen bereitete die Sauberkeit des Präsidenten. „Als nächtliche Naschkatze hinterließ Trump häufig leere Chipstüten, Starbucks-Verpackungen und Eisbecher im Mülleimer oder auf dem Boden“, schreiben die Autoren. Das Personal musste den Müll überwachen, nachdem entdeckt wurde, dass Trump manchmal Silberbesteck des Weißen Hauses wegwarf.

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Getrennte Schlafzimmer und ein seltsamer Wettstreit

Donald und Melania Trump bewohnten getrennte Schlafzimmer – das erste Präsidentenpaar seit Richard und Pat Nixon. Melania sicherte sich das größere Schlafzimmer, während Trump einen angrenzenden Wohnraum nutzte. Während Melanias Abwesenheiten in New York trug Trump reihenweise Gegenstände aus ihrem Bereich in sein Zimmer. Als Mitarbeiter ihn darauf hinwiesen, dass die Stücke von der First Lady ausgesucht worden waren, winkte er ab. Das Personal fotografierte Ersatzstücke und schickte die Bilder zur Genehmigung an Melania.

Ein Golf-Caddie als angeblicher Historiker

Die wohl absurdeste Anekdote betrifft einen angeblichen Historiker. Trump las Haberman und Swan ein Schriftstück vor, das ihn in eine Reihe mit Alexander dem Großen, Caesar, Dschingis Khan, Attila, Napoleon, Hitler, Mao und Stalin stellte. Der Tenor: Keiner habe Trumps globale Reichweite gehabt. Bei Nachforschungen stellte sich heraus, dass der Autor der Lobeshymne ein langjähriger Golf-Caddie von Trumps Freund Gary Player war.

Vom Gejagten zum Jäger

Neben komödiantischen Einlagen liefert das Buch auch handfeste Einblicke. Trump sieht sich in seiner zweiten Amtszeit nicht mehr als Getriebener, sondern als Treiber. Bei der Installation neuer Fahnenmasten sagte er Reportern: „Ich war der Gejagte. Jetzt bin ich der Jäger.“

Das Buch beschreibt auch die Unterwerfung der Tech-Mogule. Mark Zuckerberg schickte Trump ein Foto eines Briefs seines Kindes mit der Rede vom „goldenen Zeitalter Amerikas“. Jeff Bezos beklagte sich über die „Washington Post“ und nannte die Mitarbeiter „furchtbar“.

Trump-Getreue befürchten, dass Haberman und Swan Tonaufnahmen aus dem Situation Room zugespielt bekamen. Die Suche nach den Ursachen der Durchstechereien läuft bereits.

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