Ukraine und Russland tauschen 300 Kriegsgefangene nach internationaler Vermittlung aus
Ukraine und Russland tauschen 300 Kriegsgefangene aus

Internationale Vermittlung ermöglicht Gefangenenaustausch zwischen Ukraine und Russland

Dank der Vermittlungsbemühungen der Vereinigten Staaten und der Vereinigten Arabischen Emirate haben die Ukraine und Russland einen bedeutenden Gefangenenaustausch durchgeführt. Insgesamt kehren 300 Kriegsgefangene in ihre jeweiligen Heimatländer zurück, darunter Soldaten, die teilweise seit dem Jahr 2022 in Gefangenschaft waren.

Details zum Austauschvorgang

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte über Telegram, dass 300 ukrainische Verteidiger aus russischer Gefangenschaft befreit wurden. Zusätzlich übergab Russland zwei ukrainische Zivilisten. Die freigelassenen Militärs sind zwischen 26 und 60 Jahre alt und haben zum Teil lange Jahre in Gefangenschaft verbracht.

Das russische Verteidigungsministerium in Moskau gab bekannt, dass die 300 von der Ukraine freigelassenen russischen Soldaten sich derzeit in Belarus befinden und anschließend nach Russland gebracht werden. Dieser Austausch stellt den zweiten größeren Gefangenenaustausch innerhalb von zwei Tagen dar.

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Hintergrund und Vermittlung

Bereits tags zuvor hatte der russische Chefunterhändler Wladimir Medinski einen Austausch von jeweils 500 Kriegsgefangenen in zwei Etappen angekündigt. In der ersten Etappe erhielten beide Seiten am Donnerstag je 200 gefangene Soldaten zurück.

Der aktuelle Austausch wurde durch die diplomatischen Bemühungen der USA und der Vereinigten Arabischen Emirate ermöglicht. Die Vereinbarung zwischen Kyjiw und Moskau wurde bereits im Februar in Genf, Schweiz, getroffen. Zuletzt hatten die Kriegsparteien vor etwa einem Monat in ähnlichem Umfang Gefangene ausgetauscht.

Die Rückkehr der Soldaten wird in der Ukraine mit großer Anteilnahme erwartet. In Städten wie Tschernihiw warten Menschen mit Fotos auf die Heimkehr ihrer Angehörigen. Dieser Austausch markiert einen seltenen Moment der humanitären Kooperation inmitten des anhaltenden Konflikts.

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