USA leiten Untersuchung zu deutschen Medikamentenpreisen ein
Die USA haben eine Handelsuntersuchung gegen Deutschland wegen der Preisgestaltung für Medikamente eingeleitet. Dies teilte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer am Donnerstag mit. Mit der Untersuchung nach Abschnitt 301 des US-Handelsgesetzes von 1974 solle geprüft werden, ob Deutschland für innovative Pharmaprodukte anhaltend zu wenig bezahle und dies unangemessen oder diskriminierend sei, hieß es weiter.
Erster Zinsentscheid für Fed-Chef Warsh – Trump verärgert
Mit seiner ersten Zinsentscheidung als Chef der US-Notenbank Federal Reserve hat Kevin Warsh viele Beobachter überrascht – darunter US-Präsident Donald Trump. Der Zentralbankrat stimmte angesichts der erhöhten Inflation geschlossen für eine erneute Zinspause und ließ damit die Spanne zum vierten Mal in diesem Jahr bei 3,5 bis 3,75 Prozent. Zwar versuchte Trump, sich mit Blick auf den stabilen Zins nichts anmerken zu lassen. Darauf angesprochen, dass die Geldpolitik womöglich im weiteren Jahresverlauf eher gestrafft statt wie von ihm gelockert werden dürfte, überkam es ihn dann doch: „Es ist kaum zu glauben. Das zieht das Land einfach nur runter, und es ist so, es ist so ungewöhnlich“, sagte er vor Journalisten.
Geplanter Anschlag an Trumps Geburtstag – Fünf Männer angeklagt
Wegen eines mutmaßlich geplanten Anschlags auf das Kampfsportevent am Geburtstag von US-Präsident Donald Trump erhebt das Justizministerium Anklage gegen fünf Männer. Zu den Anklagepunkten gehört unter anderem die Verschwörung zum Mord, wie das Ministerium mitteilte. Die fünf Verdächtigen im Alter zwischen 19 und 32 Jahren hätten es dabei auch auf Regierungsmitglieder abgesehen. Wie das FBI zuvor mitteilte, hatte es den mutmaßlich für Sonntag geplanten Anschlag durch Festnahmen verhindert. Mehrere Menschen seien in Gewahrsam genommen worden, schrieb FBI-Chef Kash Patel auf der Plattform X. So seien die mutmaßlich geplanten Anschläge „im Keim erstickt worden“. Wie das Justizministerium mitteilte, fanden die Festnahmen am Wochenende in den Bundesstaaten Ohio, Missouri, Nebraska, und Kalifornien statt. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, den Einsatz von mit Sprengstoff bestückten Drohnen rund um das Kampfsportevent geplant zu haben, um eine Evakuierung der Veranstaltung zu erzwingen. Anschließend sollten Scharfschützen „hochrangige Ziele“ in der flüchtenden Menschenmenge ins Visier nehmen. Das FBI und die Strafverfolgungsbehörden seien bereits am 10. Juni auf eine „potenzielle Bedrohung“ für die Veranstaltung aufmerksam geworden, schrieb Patel.
Weitere Nachrichten aus den USA
Trump verschiebt Nominierung für Amt des Geheimdienstkoordinators
US-Präsident Donald Trump hat die Nominierung des New Yorker Staatsanwalts Jay Clayton für das Amt des US-Geheimdienstkoordinators vorerst gestoppt. Eine für den heutigen Mittwoch geplante Anhörung im Senat werde abgesagt, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Damit setzt er die Personalie als Druckmittel in einem Streit um wichtige Geheimdienstbefugnisse und ein von ihm gefordertes Wahlrechtsgesetz ein. Bill Pulte, der Leiter der Bundesaufsichtsbehörde für Wohnungsbaufinanzierung, werde vorerst amtierender US-Geheimdienstkoordinator bleiben, erklärte Trump.
USA geben UN eine Milliarde Dollar für humanitäre Hilfe
Die USA unterstützen die Vereinten Nationen mit mehr als einer Milliarde Dollar (rund 860 Mio. Euro) für humanitäre Zwecke und Katastrophenhilfe. Das Geld soll dem Kinderhilfswerk Unicef und dem Welternährungsprogramm (WFP) zugutekommen, die damit lebensrettende Hilfe in mehr als 40 Ländern leisten, wie das US-Außenministerium mitteilte. Mit mehr als 800 Millionen Dollar gehe der Großteil des Geldes an das WFP, während Unicef mit rund 218 Millionen Dollar unterstützt werde.
Ein Toter bei US-Angriff auf mutmaßliche Drogenschmuggler
Bei einem Angriff auf ein Boot mit mutmaßlichen Drogenschmugglern im Pazifik hat das US-Militär nach eigenen Angaben einen Menschen getötet. Die US-Küstenwache sei verständigt worden, um für zwei Verletzte eine Rettungsmission einzuleiten, teilte das zuständige US-Regionalkommando Southcom mit. Den Angaben zufolge wurde das Boot von einer als terroristisch eingestuften Organisation betrieben. Auf Anweisung der Regierung von US-Präsident Donald Trump greift das US-Militär immer wieder Boote in der Karibik und im Ostpazifik an, um internationalen Drogenschmuggel zu unterbinden.
B-52-Bomber stürzt kurz nach dem Start in Kalifornien ab
In Kalifornien ist ein B-52-Bomber der US-Streitkräfte kurz nach dem Start abgestürzt. Rettungskräfte seien sofort vor Ort gewesen, teilte der Flughafen Edwards Air Force Base auf Facebook mit. Nähere Angaben etwa zu Verletzten machte der Flughafen nicht. Die Edwards Air Force Base befindet sich rund 100 Kilometer nördlich von Los Angeles in der Mojave-Wüste.
Newsom: Trump-Regierung ermittelt gegen meine Familie
Das US-Justizministerium hat nach Angaben des demokratischen Gouverneurs von Kalifornien, Gavin Newsom, Ermittlungen gegen ihn und seine Familie aufgenommen. „In den letzten Tagen haben Bundesbeamte bei Familienangehörigen, Freunden und ehemaligen Mitarbeitern geklopft – nicht, weil sie ein Verbrechen aufgedeckt hätten, sondern einfach, weil sie versuchen, eines zu finden“, teilte Newsom auf der Plattform X mit. Newsom zufolge wühlen sich die Ermittler willkürlich durch Berge von Akten. Seiner Ansicht nach ist klar, dass US-Präsident Donald Trump die Ermittlungen in Auftrag gab, weil Newsom sich gegen ihn stellt und erwägt, ins Rennen um die Präsidentschaft einzusteigen.
Macron und Trump planen Treffen in Versailles
Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron empfängt US-Präsident Donald Trump zum Abschluss des G7-Gipfels am Mittwochabend auf Schloss Versailles. Anlässlich des 250. Jahrestags der Unabhängigkeit der USA werden Macron und Trump im Schloss Versailles zu Abend essen, wie der Élysée-Palast mitteilte. Trump und Macron treffen sich zuvor beim Gipfel der führenden westlichen Industriestaaten (G7) von Montag bis Mittwoch in Évian-les-Bains am Genfersee.
Trump-Regierung muss entfernte Tafeln zu Sklaverei und Klima wieder aufstellen
Die US-Regierung muss nach einem Gerichtsbeschluss zuvor entfernte Ausstellungsstücke und Informationstafeln zu Themen wie Sklaverei und Klimawandel in Nationalparks wieder aufstellen. Das Vorgehen der Regierung stelle einen gefährlichen Präzedenzfall der Zensur dar, erklärte die zuständige Bundesrichterin in Boston, Angel Kelley. Sie ordnete per einstweiliger Verfügung an, dass die Objekte bis zum 4. Juli wieder an Ort und Stelle sein müssen.
Trump: US-Militär tötet Chef der kriminellen Organisation Tren de Aragua
Das US-Militär hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump den Chef der venezolanischen kriminellen Organisation Tren de Aragua getötet. „Auf meine Anweisung hat das US-Südkommando einen raschen, tödlichen Angriff geführt, um Niño Guerrero, den berüchtigten Anführer von Tren de Aragua, eine der brutalsten Terrororganisationen der Welt, zu töten“, erklärte Trump.
Trump bekommt Geburtstagsgeschenk von Merz
Bundeskanzler Friedrich Merz hat US-Präsident Donald Trump einen handschriftlichen Brief mit Glückwünschen zum 80. Geburtstag geschrieben. Er werde im Weißen Haus von einem Boten überreicht, heißt es aus Regierungskreisen in Berlin. Am kommenden Montag überreicht Merz dem US-Präsidenten außerdem beim G7-Gipfel im französischen Évian persönlich ein Geschenk.
USA schieben Migranten in Zentralafrikanische Republik ab
Die USA haben gut zwei Dutzend Migranten in die Zentralafrikanische Republik abgeschoben. Die Betroffenen, die am Freitag in der Hauptstadt Bangui erwartet wurden, stammten unter anderem aus dem Iran, Jordanien, Georgien, der Türkei und Afghanistan, sagte Ali Rahnama von der Organisation Iranian American Legal Defense Fund.
Trump verliert Zustimmung bei unabhängigen Wählern
US-Präsident Donald Trump verliert immer mehr Rückhalt unter Wählern, die sich weder seinen Republikanern noch den Demokraten zuordnen. Das trifft vor allem auf jene dieser sogenannten unabhängigen Wähler zu, die keinen Universitätsabschluss haben und 2024 mitentscheidend für Trumps Wahlsieg waren, wie aus einer neuen Analyse hervorgeht.
Spionagevorwurf: US-Bürger in China festgenommen
Wenige Wochen nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump in Peking hat China die Festnahme eines US-Bürgers bestätigt. Die zuständigen Behörden hätten gegen den Mann wegen des Verdachts auf Spionage und der Gefährdung der nationalen Sicherheit „strafrechtliche Zwangsmaßnahmen“ ergriffen, sagte Außenamtssprecher Lin Jian in Peking.
US-Regierung baut Kooperation mit Kampfsportliga UFC aus
Kurz vor dem geplanten Kampfspektakel vor dem Weißen Haus hat US-Außenminister Marco Rubio eine Absichtserklärung für eine Partnerschaft mit der für martialische Käfigkämpfe bekannten Profi-Liga Ultimate Fighting Championship (UFC) unterzeichnet. Ziel ist nach Angaben des Außenministeriums, Initiativen im Bereich der „Sportdiplomatie“ zu stärken.
USA verhängen Sanktionen gegen Kubas staatlichen Ölkonzern
Die US-Regierung erhöht den wirtschaftlichen Druck auf Kuba. Außenminister Marco Rubio belegte den staatlichen Erdölkonzern Unión Cuba-Petróleo (Cupet) heute mit Sanktionen, wie er auf der Plattform X mitteilte. Damit ist es US-Bürgern nicht mehr gestattet, Handel mit dem Konzern zu treiben.
Trump nominiert Jay Clayton als neuen Geheimdienstkoordinator
US-Präsident Donald Trump will den Staatsanwalt und ehemaligen Chef der Börsenaufsicht, Jay Clayton, für das Amt des Geheimdienstkoordinators nominieren. Trump teilte seine Entscheidung am Donnerstag in den sozialen Medien mit, nachdem der Kongress Druck ausgeübt hatte, einen Nachfolger für die im Mai zurückgetretene Tulsi Gabbard zu benennen.
CNN: Alarm im Pentagon war falsch
Ein Gefahrenstoff-Alarm im US-Verteidigungsministerium hat sich einem Medienbericht zufolge als falsch herausgestellt. Die Abriegelung mehrerer Stockwerke und teilweise Evakuierung des Pentagon sei aufgrund eines Fehlalarms erfolgt, meldete der Sender CNN am Donnerstag unter Berufung auf Insider.
Trump: „Ich liebe die Inflation“
Präsident Donald Trump hat auf neue Inflationszahlen in den USA mit einer überraschend positiven Bewertung reagiert. Zu einem Bericht befragt, wonach die Verbraucherpreise im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,2 Prozent gestiegen waren, erklärte der Republikaner: „Wissen Sie, was ich wirklich liebe? Ich liebe die Inflation.“
Hegseth: Guantánamo-Häftlinge hätten längst hingerichtet werden sollen
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat sich nach einem Besuch des US-Stützpunkts Guantánamo Bay auf Kuba für eine Hinrichtung der dort in einem Gefangenenlager Inhaftierten ausgesprochen. „Meiner persönlichen Meinung nach hätten die Häftlinge in Guantánamo wegen ihrer Verbrechen gegen das amerikanische Volk schon längst hingerichtet werden sollen“, sagte er.
Insider: US-Regierung plant Treffen mit Rüstungskonzernen zu Produktionsausbau
Die US-Regierung hat Insidern zufolge für die kommende Woche ein Treffen mit den Chefs der größten Rüstungskonzerne zur Beratung über eine beschleunigte Produktion geplant. Hintergrund seien schwindende Bestände durch den Krieg mit dem Iran sowie Waffenlieferungen an die Ukraine in den vergangenen Jahren, sagten mit den Plänen vertraute Personen.
US-Verteidigungsminister Hegseth besucht Militärbasis Guantanamo auf Kuba
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ist zu einem Besuch auf dem US-Marinestützpunkt Guantanamo Bay auf Kuba eingetroffen. Es ist die jüngste in einer Reihe von Reisen hochrangiger US-Vertreter auf die Insel. US-Präsident Donald Trump hat politische Veränderungen in Kuba zu einem Ziel seiner zweiten Amtszeit erklärt.



