Meta nutzt Daten Verstorbener für KI-Training
Meta nutzt Daten Verstorbener für KI-Training

Der Facebook-Konzern Meta nutzt nach einem Bericht des Spiegels die Profile und Beiträge verstorbener Nutzer, um seine Künstliche Intelligenz zu trainieren. Dies geschieht ohne ausdrückliche Zustimmung der Hinterbliebenen, was ethische und rechtliche Fragen aufwirft.

Meta hatte bereits im Juni 2023 angekündigt, öffentliche Beiträge von Facebook und Instagram für das Training seiner KI-Modelle zu verwenden. Dabei werden auch Profile von Verstorbenen einbezogen, sofern diese nicht zuvor in einen „Gedenkzustand“ versetzt wurden.

Hinterbliebene können zwar beantragen, dass das Profil eines Verstorbenen in einen Gedenkzustand versetzt wird, was die Nutzung der Daten für KI-Training stoppt. Viele sind sich dieser Option jedoch nicht bewusst, kritisieren Experten.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Die Praxis wirft Fragen nach dem digitalen Erbe und der Kontrolle über persönliche Daten nach dem Tod auf. Datenschutzorganisationen fordern strengere Regeln für die Nutzung von Daten Verstorbener durch Technologiekonzerne.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration