Kopenhagen führt erneut das Städteranking der Economist Group an
Kopenhagen bleibt lebenswerteste Stadt der Welt

Kopenhagen bleibt die lebenswerteste Stadt der Welt. Im jährlichen Städteranking der britischen Economist Group belegte die dänische Hauptstadt zum zweiten Mal in Folge den Spitzenplatz. Die Forschungs- und Analyseabteilung EIU (Economist Intelligence Unit) bewertete 173 Städte anhand von 30 Indikatoren in Kategorien wie Stabilität, Gesundheitswesen, Kultur, Umwelt, Bildung und Infrastruktur.

Spitzenwerte in drei Kategorien

Kopenhagen erzielte in den Kategorien Stabilität, Bildung und Infrastruktur die Bestnote von 100 Punkten. Auf Platz zwei und drei landeten unverändert Wien und Melbourne. Es folgen Sydney, Zürich, Genf, Osaka, Adelaide, Vancouver und Tokio. Deutsche Städte blieben außen vor; Frankfurt am Main war 2022 die letzte deutsche Stadt in den Top Ten.

Westeuropa bleibt Spitzenregion

Die lebenswerteste Region ist weiterhin Westeuropa, dicht gefolgt von Nordamerika. Der Nahe Osten und Nordafrika verloren im Vergleich zum Vorjahr am deutlichsten an Lebensqualität. Hintergrund ist offenkundig der Irankrieg, der die Region betrifft. „Die zehn Städte am unteren Ende unseres Index sind fast ausnahmslos von Krieg oder Armut – oder beidem – betroffen“, teilte der Economist mit.

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Schlusslicht Damaskus

Schlusslicht ist unverändert Damaskus (Syrien). Neu in den unteren zehn Plätzen ist Teheran (Iran). Diese Städte schneiden besonders beim Faktor Stabilität schlecht ab.

Kopenhagen belohnt umweltbewusstes Verhalten

Die Organisation Wonderful Copenhagen unter der Leitung von Rikke Holm Petersen bietet ein Prämienprogramm für umweltbewusstes Verhalten von Besuchern. Auch Berlin hat dieses Modell getestet.

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