Morgenpost exklusiv: Waffenrechtsverschärfung – Das denken andere Bundesländer über Berlins Vorstoß
Berlin. Hinsichtlich der Einschränkung von Signalwaffen ist man sich noch uneins. Ablehnung und Zustimmung kommen dabei von unerwarteter Seite. Von Dennis Meischen, Leitender Redakteur, 18.06.2026, 14:17 Uhr.
Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) will den Erwerb von Schreckschuss-, Gas- und Signalwaffen erschweren. Dieser Vorstoß stößt in anderen Bundesländern auf ein geteiltes Echo. Während einige Länder die Pläne unterstützen, zeigen sich andere skeptisch. Die Diskussion um eine Verschärfung des Waffenrechts gewinnt damit an Fahrt, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit im öffentlichen Raum.
Die Initiative aus Berlin sieht vor, dass der Kauf solcher Waffen künftig nur noch mit einer besonderen Erlaubnis möglich sein soll. Dies soll Missbrauch verhindern und die Zahl der Vorfälle mit Schreckschusswaffen reduzieren. Kritiker befürchten hingegen eine unnötige Einschränkung von Sportschützen und anderen legalen Nutzern.
Die Meinungen der Bundesländer reichen von voller Unterstützung bis hin zu deutlicher Ablehnung. Einige Länder fordern sogar eine bundesweit einheitliche Regelung, während andere auf die Eigenverantwortung der Länder setzen. Die Debatte zeigt, wie kontrovers das Thema Waffenrecht in Deutschland diskutiert wird.



