Im Iran rückt Mojtaba Khamenei, der Sohn des verstorbenen Ajatollahs Ali Khamenei, ins Zentrum der Machtkämpfe. Obwohl sein Vater eine dynastische Nachfolge ablehnte, sehen Militär und Wirtschaftselite in ihm die beste Wahl für die Führung des Landes. Die Frage nach seiner künftigen Rolle bleibt offen, während die Region weiterhin von Spannungen geprägt ist.
In der AfD sorgt die sogenannte Verwandtenaffäre für heftige interne Konflikte. Mehrere Amtsträger stehen im Verdacht, Partner oder Verwandte beschäftigt zu haben, was Untreuevorwürfe nach sich zieht. Die Partei streitet wie seit Jahren nicht mehr, und Co-Vorsitzender Tino Chrupalla könnte durch die Skandale geschwächt werden. Seine Wiederwahl beim Bundesparteitag im Juli in Erfurt gilt als gefährdet.
Zudem wurde bekannt, dass der AfD-Gönner Henning Conle Zürichs größter privater Grundbesitzer ist. Sein Immobilienportfolio wird auf 1,3 Milliarden Euro geschätzt. Conle soll der AfD im Bundestagswahlkampf 2025 eine verdeckte Plakatkampagne im Wert von 2,35 Millionen Euro finanziert haben. Anfragen zu den Spenden ließ er unbeantwortet.
Beim Modekonzern H&M gibt es Vorwürfe, dass ältere, schwerbehinderte Mitarbeiter und Betriebsräte gezielt aussortiert werden. In Nürnberg wurde eine Filiale geschlossen, nur 200 Meter von einer neuen entfernt. Von den über 60 Angestellten wurden nur wenige übernommen. H&M weist die Vorwürfe zurück, doch die Frage nach den Gründen bleibt ungeklärt.



