Vierter Jahrestag des Ukraine-Kriegs: Hunderte demonstrieren in München für Solidarität
Ukraine-Krieg: Münchner demonstrieren am Marienplatz

Vierter Jahrestag des russischen Angriffs: Münchner zeigen Flagge für die Ukraine

Zum vierten Jahrestag des Beginns der russischen Invasion in der Ukraine haben sich am Abend des 24. Februars 2026 Hunderte Menschen auf dem Münchner Marienplatz versammelt. Trotz regnerischen Wetters kamen nach Polizeiangaben etwa 800 Demonstranten zusammen, um ihre Solidarität mit der Ukraine zu bekunden.

Blaue und gelbe Farbenmeer auf dem Marienplatz

Die Kundgebung war geprägt von einem Meer blau-gelber Flaggen. Viele Teilnehmer hatten ukrainische Nationalfahnen um ihre Schultern gelegt oder trugen sie in den Händen. Zahlreiche Plakate mit Solidaritätsbekundungen und Forderungen nach Unterstützung waren zu sehen. Die Veranstaltung begann mit einem ökumenischen Gebet, das der ernsten Thematik angemessen war.

Die Organisatoren, ein internationales Team von Ukraine-Unterstützern, nutzten die Demonstration für klare politische Forderungen. Sie verlangten verstärkte humanitäre und militärische Hilfe für das angegriffene Land. In ihren Redebeiträgen betonten sie, dass die Ukrainer nicht nur ihr eigenes Land verteidigten, sondern auch unsere gemeinsamen Werte von Freiheit und Demokratie.

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Politische und kulturelle Beiträge

Das Programm der Kundgebung umfasste verschiedene Elemente:

  • Reden von Kommunalpolitikern, die die Bedeutung der Solidarität mit der Ukraine hervorhoben
  • Ukrainische Live-Musik, die kulturelle Verbundenheit ausdrückte
  • Gemeinsame Gesänge und Schweigeminuten für die Opfer des Krieges

Die Stimmung auf dem Marienplatz war trotz des ernsten Anlasses von Entschlossenheit und Zusammenhalt geprägt. Die Demonstranten zeigten, dass das Thema Ukraine auch vier Jahre nach Kriegsbeginn nichts von seiner Aktualität verloren hat.

Die Münchner Kundgebung war Teil zahlreicher Solidaritätsbekundungen in ganz Deutschland und Europa zum Jahrestag des russischen Angriffs. Sie verdeutlichte, dass die Unterstützung für die Ukraine in der bayerischen Landeshauptstadt weiterhin stark ist und viele Bürger bereit sind, für diese Haltung auch bei schlechtem Wetter auf die Straße zu gehen.

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