Ein Showdown auf dem Parteitag der Linken in Potsdam: Luigi Pantisano strebt nach dem Vorsitz. In einem Interview mit Michael Engelberg attackierte er die Bundesregierung und Kanzler Merz scharf. Die Quelle ist BILD.
Pantisano will Linken-Chef werden
Auf dem Parteitag der Linken in Potsdam hat Luigi Pantisano seine Kandidatur für den Parteivorsitz bekannt gegeben. Der 46-Jährige greift dabei Bundeskanzler Friedrich Merz und die gesamte Bundesregierung hart an. In einem exklusiven Interview mit BILD-Reporter Michael Engelberg machte er seinem Unmut Luft.
Schwere Vorwürfe gegen Merz
Pantisano warf Merz vor, die soziale Spaltung in Deutschland zu vertiefen. „Merz steht für eine Politik der Reichen und Mächtigen“, so der Kandidat. Er kritisierte auch die Außenpolitik der Regierung und forderte einen Kurswechsel. Der Linke betonte, dass seine Partei die einzige Alternative zur aktuellen Politik sei.
Parteitag in Potsdam
Der Parteitag der Linken findet in Potsdam statt und wird von zahlreichen Delegierten besucht. Pantisano hofft auf eine breite Unterstützung für seine Kandidatur. Neben ihm gibt es weitere Bewerber, doch Pantisano gilt als aussichtsreicher Kandidat. Die Wahl des neuen Vorsitzenden wird für den späten Abend erwartet.
Reaktionen auf Pantisanos Angriff
Die scharfe Kritik an Merz stieß innerhalb der Partei auf gemischte Reaktionen. Während einige Delegierte Pantisanos klare Kante begrüßen, warnen andere vor einer zu starken Polarisierung. Die Entscheidung über den neuen Parteivorsitz wird mit Spannung erwartet.



