700 junge Offiziere feiern Abschluss vor Dresdner Semperoper
700 junge Offiziere feiern Abschluss vor Dresdner Semperoper

Vor der historischen Kulisse von Semperoper, Zwinger und Residenzschloss hat die Offizierschule des Heeres in Dresden knapp 700 Soldatinnen und Soldaten aus dem aktuellen Offizierslehrgang verabschiedet. Die Teilnehmer wurden mit einem öffentlichen Appell auf dem Theaterplatz gewürdigt.

Brigadegeneral Stephan Willer, Kommandeur der Offizierschule des Heeres, betonte bei der Zeremonie: „Mitten in unserer wunderbaren Stadt Dresden treten wir heute an.“ Das sei großartig, weil die Bundeswehr sichtbarer Teil der Gesellschaft sei und sein wolle. Musikalisch begleitete das Luftwaffenmusikkorps Erfurt den etwa einstündigen Appell.

Für die geehrten 570 Männer und 116 Frauen ist der Offizierslehrgang ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Übernahme von Verantwortung als militärische Führungskräfte. Willer sagte: „Die Ihnen gestellte Aufgabe ist eine der schönsten überhaupt: Menschen in Freiheit zum Dienst am Staat mit Leib und Leben auszubilden, zu erziehen und zu führen.“ Er lobte die jungen Soldaten für ihre guten Leistungen und nannte sie „die Offiziere der Generation Zeitenwende“.

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Mit dem Erwin-von-Witzleben-Preis, benannt nach einem Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg, wurde Leutnant Katharina Beck für herausragende Haltung sowie vorbildliche Leistungen geehrt. Sie habe fachlich, intellektuell und menschlich überzeugt, so Willer. Beck sei 2022 mit Beginn des russischen Angriffskrieges von Finnland zurück nach Deutschland gekehrt, um Soldatin zu werden.

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