Kolumbien: Militärflugzeug mit über 120 Insassen stürzt ab – Medien melden 66 Tote
Im Süden Kolumbiens ist ein Militärflugzeug mit mehr als 120 Menschen an Bord kurz nach dem Start abgestürzt. Nach und nach sickern immer höhere Opferzahlen durch, wobei mehrere örtliche Medien unter Berufung auf Behördenangaben von mindestens 66 Todesopfern berichten. Dutzende Verletzte wurden in verschiedene Krankenhäuser gebracht, während eine öffentliche Stellungnahme der Behörden zu den neuen Zahlen zunächst ausblieb.
Hintergrund und Opferzahlen
Das Flugzeug war wenige Minuten nach dem Start vom Flughafen in Puerto Leguízamo im Departamento Putumayo nahe der Grenze zu Peru aus bisher ungeklärter Ursache abgestürzt. Zuvor hatte der regionale Gouverneur John Gabriel Molina Acosta von lediglich acht Toten gesprochen, doch die aktuellen Medienberichte deuten auf eine deutlich höhere Tragödie hin. Unter den Insassen befanden sich neben Militärangehörigen auch Polizisten, wobei die Zeitung „El Tiempo“ berichtet, dass 58 der Todesopfer der Nationalarmee angehörten, sechs der kolumbianischen Luftwaffe und zwei der Nationalpolizei.
Reaktionen und weitere Details
Die genaue Ursache des Absturzes ist noch unklar, und die Behörden haben bisher keine offizielle Bestätigung der hohen Opferzahlen vorgelegt. Die übereinstimmenden Medienberichte unterstreichen jedoch das Ausmaß der Katastrophe, bei der mehr als 120 Menschen an Bord gewesen sein sollen. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten laufen unter schwierigen Bedingungen, während die internationale Gemeinschaft Anteilnahme bekundet. Dieser Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit von Militärflügen in der Region auf und könnte zu weiteren Untersuchungen führen.



