SPD Neubrandenburg nominiert Vanessa Freund als Landtagskandidatin für Wahlkreis 2
SPD Neubrandenburg: Vanessa Freund ist neue Landtagskandidatin

Neubrandenburger SPD schickt Vanessa Freund ins Rennen um Landtagsmandat

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands in Neubrandenburg hat ihre Kandidatin für die kommende Landtagswahl bestimmt. Vanessa Freund wurde einstimmig zur Bewerberin für den Wahlkreis 2 (Neubrandenburg I) nominiert, wie die Partei in einer offiziellen Mitteilung bekannt gab. Die 34-jährige Soziologin tritt damit die Nachfolge des ursprünglich vorgesehenen Kandidaten Ulf Krömer an, der seine Bewerbung im November zurückgezogen hatte.

Politische Schwerpunkte der neuen Kandidatin

Vanessa Freund, die seit 2024 als Stadtvertreterin in Neubrandenburg aktiv ist und seit 2021 in den Wahlkreisbüros der SPD-Abgeordneten arbeitet, nannte in ihrer ersten Stellungnahme drei zentrale politische Anliegen:

  • Gleichstellungspolitik mit besonderem Fokus auf die Förderung von Frauen in Arbeitswelt und Politik
  • Bildung durch bessere Ausstattung der Schulen
  • Mobilität durch verbesserte Anbindung Neubrandenburgs an Nah- und Fernverkehr

„Ich freue mich sehr über diese Chance und das mir entgegengebrachte Vertrauen“, erklärte die junge Mutter. „Unsere Kreisvorsitzende Nadine Julitz und weitere Genossinnen haben mich ermutigt, diesen Schritt zu gehen.“

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Hintergrund der Nominierung

Die Nominierung von Vanessa Freund erfolgte im Rahmen einer erneuten Wahlkreiskonferenz, die notwendig geworden war, nachdem der ursprünglich nominierte Kandidat Ulf Krömer seine Bewerbung zurückgezogen hatte. Die Sozialdemokraten betonten in ihrer Mitteilung die einstimmige Entscheidung für die neue Kandidatin.

Neben ihren bereits genannten Schwerpunkten will sich Freund auch dem Fachkräftemangel widmen, der besonders im Gesundheitswesen spürbar ist. „Dem Fachkräftemangel, vor allem in der Gesundheitsversorgung, müssen wir entschlossen begegnen“, so die Soziologin in ihrer programmatischen Erklärung.

Die Nominierung markiert einen Generationswechsel in der Neubrandenburger SPD, bei dem eine junge, weibliche Kandidatin mit klaren inhaltlichen Prioritäten ins Rennen geschickt wird. Die Entscheidung unterstreicht die Bedeutung der Gleichstellungsthematik innerhalb der Partei und signalisiert eine verstärkte Ausrichtung auf familien- und bildungspolitische Fragen.

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