SPD in Umfrage-Misere: Nur noch 12 Prozent - Zweite Woche im Keller
SPD nur noch 12 Prozent - Zweite Woche im Umfragekeller

SPD verharrt im Umfrage-Tief: Nur noch zweistellige Werte

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands steckt in einer tiefen Umfragekrise. Wie das aktuelle Trendbarometer von RTL und ntv zeigt, erreicht die SPD lediglich 12 Prozent – und das bereits die zweite Woche in Folge. Dieser Wert liegt deutlich unter dem historisch schlechten Bundestagswahlergebnis vom letzten Jahr, das bei 16,4 Prozent lag.

Forsa-Umfrage zeigt düstere Stimmung

Die Erhebung wurde zwischen dem 17. und 23. März durchgeführt und spiegelt damit noch nicht einmal die verheerenden Folgen der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz wider, bei der die CDU einen klaren Erfolg verbuchen konnte. Dennoch: Die SPD befindet sich im freien Fall und kämpft um ihre politische Relevanz.

Union und AfD dominieren das Feld

Die Umfrageergebnisse zeigen ein klares Bild der politischen Landschaft:

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  • Union: 26 Prozent (-1 Prozentpunkt)
  • AfD: 25 Prozent (+2 Prozent)
  • Grüne: 15 Prozent (unverändert)
  • SPD: 12 Prozent
  • Linke: 10 Prozent (-1 Prozent)

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kommt auf 3 Prozent, während die FDP nicht mehr gesondert ausgewiesen wird – beide Parteien würden es aktuell nicht in den Bundestag schaffen.

Dramatische Kompetenzwerte für die Sozialdemokraten

Besonders alarmierend sind die Zahlen zur wahrgenommenen politischen Kompetenz. Nur 4 Prozent der Befragten trauen der SPD zu, die Probleme Deutschlands zu lösen. Damit liegen die Sozialdemokraten nur einen Punkt vor den Linken (3 Prozent). Im Vergleich dazu werden der Union 17 Prozent, der AfD 13 Prozent und den Grünen 8 Prozent Kompetenz zugeschrieben.

Zufriedenheit mit Kanzlerarbeit und wirtschaftliche Erwartungen

Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind weiterhin 25 Prozent der Deutschen zufrieden. Die wirtschaftlichen Erwartungen der Bevölkerung sind jedoch düster: Nur 14 Prozent glauben an eine Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse in den kommenden Jahren, während 66 Prozent eine Verschlechterung erwarten.

Innenpolitische Prioritäten der Bürger

Die Deutschen beschäftigen sich vorrangig mit folgenden Themen:

  1. Entwicklung der wirtschaftlichen Lage insgesamt (29 Prozent)
  2. Hohe Benzinpreise (22 Prozent)
  3. Arbeit der Bundesregierung und der schwarz-roten Koalition (19 Prozent)
  4. Landtagswahlen (9 Prozent)
  5. Umwelt und Klima (5 Prozent)

Die Parteivorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil wollen die SPD trotz dieser alarmierenden Zahlen weiterführen. Doch die Daten zeigen deutlich: Die älteste Partei Deutschlands kämpft um ihre politische Zukunft und muss dringend Vertrauen zurückgewinnen.

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