73. Bundespresseball in Berlin: Steinmeiers letzter Walzer für die Pressefreiheit
73. Bundespresseball: Steinmeiers letzter Walzer in Berlin

73. Bundespresseball in Berlin: Ein letzter Walzer für die Demokratie

Mehr als 2.000 geladene Gäste aus den Bereichen Medien, Politik und Wirtschaft versammelten sich am Abend im historischen Hotel Adlon am Brandenburger Tor, um den traditionsreichen Bundespresseball zu feiern. Der prominenteste Besucher war ohne Zweifel Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Elke Büdenbender erschien und den feierlichen Eröffnungswalzer tanzte. Für das Staatsoberhaupt markierte dieser Auftritt einen besonderen Moment, da es sich um seinen letzten Besuch bei diesem Ball während seiner Amtszeit handelt, die im Frühjahr 2027 offiziell enden wird.

Prominente Gäste aus allen gesellschaftlichen Bereichen

Unter den zahlreichen Teilnehmern befanden sich hochrangige Minister der aktuellen Bundesregierung, einflussreiche Vertreter aller im Bundestag vertretenen Parteien sowie Regierungsmitglieder aus verschiedenen Bundesländern. Die Medienlandschaft war durch Chefredakteure führender Publikationen, bekannte Moderatoren des öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunks sowie Verlagsmanager prominent vertreten. Ebenfalls anwesend waren zahlreiche Lobbyisten, die den Ball als Plattform für den Austausch nutzten. Eine besondere Note setzte der ehemalige Fußballprofi Arne Friedrich, der die Ehre hatte, am Tisch des Bundespräsidenten Platz zu nehmen.

Organisiert wird der gesellschaftliche Höhepunkt mit mehreren Tanzflächen, exquisiten Bars und opulenten Buffets von der Bundespressekonferenz, dem renommierten Verein der Hauptstadtjournalisten. Auffällig abwesend war in diesem Jahr jedoch Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU, der in der Vergangenheit regelmäßig teilnahm. Der Regierungschef entschuldigte sich aufgrund seiner Teilnahme an einer wichtigen internationalen Konferenz in Paris, bei der es um mögliche Militärmissionen nach dem jüngsten Iran-Krieg ging.

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Motto: „Für die Demokratie. Pressefreiheit stärken.“

Der gesamte Abend stand unter dem bedeutungsvollen Motto „Für die Demokratie. Pressefreiheit stärken.“ Die Veranstalter von der Bundespressekonferenz betonten, dass dieses Thema angesichts der jüngsten Wahlerfolge demokratiefeindlicher Kräfte in Europa und weltweit aktueller denn je sei. Die Pressefreiheit als fundamentale Säule einer funktionierenden Demokratie müsse aktiv verteidigt und gestärkt werden, so die einhellige Meinung der anwesenden Journalisten und Politiker.

Zu den ersten Gästen, die den roten Teppich betraten, gehörten Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner und seine Lebenspartnerin Katharina Günther-Wünsch, die in der Hauptstadt als Senatorin für Bildung, Jugend und Familie amtiert. Beide sind Mitglieder der CDU. Der Fraktionsvorsitzende von CDU/CSU im Deutschen Bundestag, Jens Spahn, erschien in Begleitung seines Ehemanns Daniel Funke. Von den Grünen waren die beiden Bundesvorsitzenden Felix Banaszak und Franziska Brantner sowie die ehemalige Vorsitzende Ricarda Lang unter den prominenten Gesichtern. Weitere hochkarätige Gäste aus Medien und Politik rundeten das gesellschaftliche Ereignis ab, das einmal mehr die enge Vernetzung zwischen Journalismus, politischer Macht und wirtschaftlichen Interessen unterstrich.

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