Tiertransporter-Unglück in Brandenburg: Neun Bullen weiterhin auf der Flucht
Brandenburg: Neun Bullen nach Transporter-Unfall flüchtig

Tiertransporter-Unglück in der Prignitz: Neun Bullen weiterhin flüchtig

In der brandenburgischen Prignitz sind nach einem schweren Verkehrsunfall mit einem Tiertransporter neun Bullen weiterhin auf der Flucht. Die Suche nach den entlaufenen Tieren dauert auch am Freitag an, wie ein Pressesprecher des Landkreises mitteilte. „Es scheint tatsächlich noch keine Spur zu geben“, sagte der Sprecher auf Nachfrage. Das Veterinäramt unterstützt die intensiven Suchmaßnahmen vor Ort.

Unfallhergang und Folgen

Der Transporter war am Donnerstagmittag auf einer Landstraße in der Nähe von Gulow umgekippt. Das Fahrzeug hatte insgesamt 27 Bullen geladen, von denen zunächst zehn entlaufen waren. Ein Tier konnte am Nachmittag wohlbehalten gefunden und gesichert werden, doch neun Bullen bleiben verschwunden. Bei dem Unfall erlitt der 55-jährige Fahrer leichte Verletzungen und wurde medizinisch versorgt.

Die Folgen des Unglücks sind tragisch: Mindestens drei Tiere mussten noch vor Ort von einem Jäger aufgrund ihrer schweren Verletzungen getötet werden. Die übrigen Bullen konnten geborgen und in Sicherheit gebracht werden. Die Einsatz- und Rettungskräfte arbeiteten schnell, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.

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Einsatzmaßnahmen und aktuelle Lage

Die Fahrbahn, auf der sich der Unfall ereignete, wurde mittlerweile vollständig geräumt. Der umgekippte Transporter wurde abgeschleppt, und die Straße ist wieder frei befahrbar. Dennoch bleibt die Lage angespannt, da die neun flüchtigen Bullen eine potenzielle Gefahr für den Verkehr und die umliegende Landschaft darstellen könnten.

Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, bei Sichtungen der Tiere umgehend die Polizei oder das Veterinäramt zu informieren. Es wird dringend davon abgeraten, sich den Bullen zu nähern oder sie eigenständig einzufangen, da dies zu weiteren Unfällen oder Verletzungen führen könnte. Die Suche konzentriert sich auf das ländliche Gebiet um Gulow, wo die Tiere vermutlich Schutz in Wäldern oder Feldern suchen.

Der Vorfall unterstreicht die Risiken von Tiertransporten auf Brandenburgs Straßen und wirft Fragen zur Sicherheit solcher Transporte auf. Experten betonen, dass solche Unfälle selten, aber mit erheblichen Folgen für Tiere und Menschen verbunden sind. Die Untersuchungen zur Unfallursache laufen derzeit, um künftige Vorfälle zu verhindern.

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