Eierfrau Renate Wagner kehrt mit herzlicher Geste nach Teterow zurück
Die als Eierfrau bekannte Renate Wagner aus Groß Wokern hat die Menschen in Teterow zu Ostern 2026 mit einer überraschenden und rührenden Aktion überrascht. Obwohl sie ihr Gewerbe nach 31 Jahren im Jahr 2025 beendet hatte, kehrte sie mit einer besonderen Mission zurück, die viele Bürger zu Tränen rührte.
Emotionale Überraschung mit 100 kunstvoll bemalten Bio-Eiern
Renate Wagner, die jahrelang vor dem Edeka-Markt in der Teterower Poggestraße Eier aus ihrem bunten Trabi verkaufte, hörte nach der Schließung ihres Geschäfts immer wieder den Satz: „Wir vermissen Sie.“ Diese Worte bewegten sie dazu, eine besondere Ostergeste zu planen. Sie besorgte 100 Bio-Eier von einem lokalen Bauern, kochte sie und bemalte sie liebevoll mit traditionellen sorbischen Mustern.
Am Ostersonntag verteilte sie diese kunstvollen Geschenke an Menschen, die über die Feiertage arbeiten mussten, darunter Mitarbeiter der Teterower Tankstelle und der Polizei. Zudem überreichte sie die Eier an behinderte und ältere Menschen, viele davon ehemalige Kunden. „Das sind ehemalige Kunden, denen ich eine Freude machen wollte“, erklärt Wagner. Die Reaktionen waren überwältigend: Viele Empfänger hatten vor Freude Tränen in den Augen, was emotionale Momente schuf.
Musikalische Einlagen und zukünftige Pläne der kreativen Groß Wokenerin
Zu den Ostereiern gesellte sich bei einigen Besuchen noch eine musikalische Überraschung: Renate Wagner spielte Heimatlieder auf ihrer Mundharmonika vor. „Wenn man miterlebt, dass sich die Menschen darüber freuen, kehrt die Freude zu einem selbst zurück“, sagt sie. Diese Interaktion tue ihr in der heutigen Zeit besonders gut, nachdem sie berufsbedingt 52 Jahre lang mit Menschen zu tun hatte.
Die kreative Frau schmiedet bereits weitere Pläne für die Zukunft. Aktuell malt sie an einem Bild, das sie demnächst einer Kindereinrichtung überreichen möchte. Für das kommende Jahr hat sie zudem die Idee, Pflegeheime zu besuchen und den Bewohnern dort Heimatlieder auf der Mundharmonika vorzuspielen. „Mir tut der Umgang mit den Leuten gut“, betont Wagner und unterstreicht damit ihre anhaltende Verbundenheit zur Gemeinschaft.
Ihre Aktion zeigt, dass die Eierfrau trotz des Gewerbeendes weiterhin ein fester und geschätzter Teil des Lebens in Teterow bleibt. Ihre liebevollen Gesten und künstlerischen Talente bringen nicht nur Freude, sondern stärken auch das soziale Miteinander in der Region.



