Nordwestmecklenburg: Einjährige Vollsperrung der K46 bei Klein Trebbow ab März 2026
Einjährige Vollsperrung der K46 bei Klein Trebbow ab März

Einjährige Vollsperrung der K46 in Nordwestmecklenburg ab März 2026

Kraftfahrer in Nordwestmecklenburg müssen sich auf erhebliche Verkehrseinschränkungen einstellen. Ab dem 2. März 2026 wird die Kreisstraße 46 zwischen Klein Trebbow und der Bundesstraße B106 für den Durchgangsverkehr vollständig gesperrt. Die Vollsperrung soll voraussichtlich bis zum 28. Februar 2027 andauern, wie der Landkreis Nordwestmecklenburg am Mittwoch, dem 18. Februar 2026, bekannt gab.

Umfassender Ausbau der Kreisstraße auf 1,6 Kilometern

Der Landkreis Nordwestmecklenburg plant einen grundhaften Neubau der Kreisstraße 46 auf einer Länge von etwa 1,6 Kilometern. Die Straße erhält eine neue Asphaltbefestigung mit einer Breite von 5,5 Metern und wird mit modernen Straßenentwässerungsmulden ausgestattet. Parallel dazu wird ein Teilstück des angrenzenden Radweges komplett erneuert. Die Bauarbeiten beginnen zunächst mit dem Rückbau einer außer Betrieb genommenen Gasleitung durch das zuständige Versorgungsunternehmen. Die eigentlichen Straßenbauarbeiten starten dann Anfang April 2026.

Ausgeschilderte Umleitung für Pendler und Durchgangsverkehr

Für die Dauer der Vollsperrung wird eine offizielle Umleitungsstrecke ausgeschildert. Von Schwerin aus verläuft die Umleitung ab der Kreuzung Landesstraße L03/Kreisstraße K46 über die L03 in Richtung Dalberg. Anschließend führt die Route rechts auf die Kreisstraße K43 durch Böken, Hof Meteln, Alt Meteln und Rugensee bis zur Einmündung in die Bundesstraße B106 in Lübstorf. Von dort geht es rechts auf die B106 in Richtung Schwerin zurück zur Kreuzung mit der K46. Die gleiche Strecke wird in der Gegenrichtung genutzt. Der öffentliche Personennahverkehr bleibt nach Angaben des Landkreises während der gesamten Bauzeit uneingeschränkt gewährleistet.

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Paralleler Radwegausbau entlang der Bundesstraße 208

Parallel zu den Arbeiten an der K46 investiert Nordwestmecklenburg auch in den Ausbau des Radwegenetzes. Konkret geht es um den Lückenschluss entlang der Bundesstraße 208 zwischen Schönhof und Bobitz. Vorbereitende Maßnahmen sollen Ende Februar 2026 abgeschlossen sein, die eigentlichen Bauarbeiten beginnen – witterungsabhängig – im Anschluss. Die Arbeiten werden abschnittsweise und in mehreren Bereichen zwischen den Ortslagen Schönhof und Bobitz parallel durchgeführt, mit einer geplanten Fertigstellung bis Ende 2026.

Verkehrseinschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen an der B208

Für die Bauarbeiten an der B208 sind in den Bereichen Schönhof, Ziegelei, Vierhusen und Bobitz halbseitige Verkehrsführungen mit Ampelregelung erforderlich. Während der Arbeitszeiten wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 50 Kilometer pro Stunde begrenzt. Zusätzlich ist mit weiteren Einschränkungen durch Baustellen- und Ackerzufahrten sowie Materiallieferungen zu rechnen. Zwischen der Ziegelei und Bobitz wird zudem die Trinkwasserleitung vollständig erneuert und im Bereich des neuen Radweges neu verlegt.

Finanzierung als Gemeinschaftsprojekt

Die Gesamtkosten für den Radwegausbau an der B208 belaufen sich nach Angaben des Straßenbauamtes auf rund 2,2 Millionen Euro. Das Land Mecklenburg-Vorpommern trägt etwa 1,75 Millionen Euro, der Zweckverband Wismar rund 370.000 Euro und die beteiligten Gemeinden zusammen etwa 100.000 Euro. Die Maßnahme wird als Gemeinschaftsprojekt mit dem Zweckverband Wismar, der Gemeinde Testorf-Steinfort sowie der Gemeinde Bobitz umgesetzt. Dieser umfassende Ausbau soll nicht nur die Verkehrssicherheit erhöhen, sondern auch die Mobilität für Radfahrer in der Region nachhaltig verbessern.

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