Statt sich zu gruseln, geriet TV-Star Amira Aly (33) in der neuen Serienkiller-Ausstellung ins Schwärmen. Die Ausstellung in Köln zeigt unter anderem eine Gefriertruhe mit einer Leiche, ein menschliches Herz im Kühlschrank und einen blutigen Fleischklopfer auf der Arbeitsplatte. Während andere wegsehen, schaut die Moderatorin am liebsten ganz genau hin.
Familienausflug in die düstere Welt
Am Donnerstag machte Amira Aly mit ihrer Mutter Mirjam (54) einen Familienausflug in die neue Kölner Serienkiller-Ausstellung. Gegenüber BILD verriet sie: „Von ihr habe ich die Faszination für Serienkiller!“ Die Moderatorin wuchs mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Hima (34) am Wörthersee in Österreich auf – eigentlich idyllisch. Doch ihre Mutter schaut bis heute abends immer „Medical Detectives“. Amira erklärt: „Als Kind musste ich eigentlich schon schlafen und habe vom Flur aus heimlich mitgeschaut.“
True Crime als gemeinsame Leidenschaft
Bis heute verbindet das Mutter-Tochter-Duo eine ungewöhnliche Leidenschaft: wahre Verbrechen. „Sie wollte heute gerne mit“, erklärte Amira Aly bei der Eröffnung in Köln. Ihre Mutter ist gerade zu Besuch aus Österreich. „Wir lieben gemeinsames Kochen und True-Crime-Serien gucken“, so Amira. Auf Netflix habe sie schon alle Dokus durch. „Meine Kinder schlafen natürlich, wenn ich das schaue.“ Nur eines kann sie gar nicht ab: „Cold-Case-Fälle machen mich wahnsinnig, weil ich nicht erfahre, wer der Täter war.“
Selbst Opfer eines Einbruchs
Amira Aly wurde selbst schon Teil eines echten Kriminalfalls – unfreiwillig. Vor vier Jahren wurde in das Haus von Pietro Lombardi (33) eingebrochen, in dem sie und ihr Ex-Mann Oliver Pocher (48) damals wegen der Flut lebten. „Ich bin spätabends nach Hause gekommen, als meine Schmuckschatullen offen auf dem Bett lagen. Dann haben wir das Fenster gefunden, über das der Einbrecher hereingeklettert ist.“ Der Täter stahl wertvollen Schmuck, während ihre beiden Söhne und die Nanny im Haus waren. Der Schaden betrug 69.000 Euro. Der Täter musste für ein Jahr und sechs Monate ins Gefängnis.
Schutzmaßnahmen und neue Sicherheit
Heute schützt sich Amira Aly mit Kameras und Gittern. „Das hat mich lange beschäftigt. Jetzt ist die Alarmanlage auch an, wenn wir zu Hause sind.“ Vor sechs Jahren musste sie zudem wegen Bedrohung im Internet Anzeige erstatten. „Da war schnell Ruhe.“
Neues Familienglück und Muttertag
Umso bewusster genießt Amira inzwischen die schönen Momente und ihr privates Familienglück. Zum Muttertag fährt sie mit ihrer Mutter Mirjam, die als Bauchtanz-Lehrerin arbeitet, nach Hannover. „Da gibt es ein Orient-Festival mit Workshops für uns beide.“ Auch mit ihrem Vater, zu dem sie lange eine angespannte Beziehung hatte, läuft es endlich rund. Im Februar zeigte Amira ihren Söhnen seine Heimat: Kairo in Ägypten. Ihr Vater hatte die Familie verlassen, als Amira drei Jahre alt war, und kannte seine Enkel bis dahin nicht. Sie schwärmt von der neuen Harmonie: „Unser Verhältnis ist enger als zuvor. Wir haben regelmäßigen Kontakt, ich habe schon richtig Heimweh und gucke, wann wir wieder runterfliegen können.“



