Der TSV 1860 München erlebt in der Saison 2026/27 der Dritten Liga eine kuriose geografische Besonderheit. Nachdem 17 der 19 Gegner feststehen, zeichnet sich ab, dass das Teilnehmerfeld eine ungewöhnliche Westlastigkeit aufweist. Dies veranlasst Beobachter bereits dazu, die Staffel scherzhaft als „Dritte Liga Süd-West“ zu bezeichnen.
Westliche Dominanz im Spielplan
Von den 19 Spielpaarungen führen viele den TSV 1860 in den Westen Deutschlands. Lediglich zwei Gegner stammen aus dem Süden oder Osten. Diese Verteilung ist für die Löwen ungewohnt, die sonst häufiger gegen Teams aus Bayern und dem Süden antreten. Die genaue Zusammensetzung der Staffel wird erst mit der offiziellen Auslosung Ende Juni 2026 endgültig bestätigt.
Auswirkungen auf die Mannschaft
Die weiten Reisen in den Westen bedeuten längere Busfahrten und mehr Belastung für die Spieler. Trainer und Team müssen sich auf eine ungewohnte Rhythmisierung einstellen. Auch die Fans stehen vor Herausforderungen: Auswärtsspiele in Städten wie Köln, Düsseldorf oder Bielefeld erfordern mehr Planung und Kosten. Dennoch bleibt die Vorfreude auf die neue Saison groß.
Der TSV 1860 hat in der abgelaufenen Saison einen soliden Mittelfeldplatz belegt und strebt in der kommenden Spielzeit eine Verbesserung an. Die kuriose Staffeleinteilung könnte dabei für zusätzliche Motivation sorgen. Die Vereinsführung zeigt sich gelassen: „Wir spielen, wo der Spielplan uns hinführt. Hauptsache, wir sammeln Punkte.“
Hintergrund: Staffeleinteilung in der Dritten Liga
Die Dritte Liga wird in zwei Staffeln ausgetragen. Die Einteilung erfolgt nach geografischen Kriterien, um Reisekosten und -zeiten zu minimieren. In dieser Saison führt die Westlastigkeit zu einer ungleichen Verteilung, die aus Sicht der Münchner ungewöhnlich ist. Die Ligaverwaltung betont, dass die Einteilung nach sportlichen und logistischen Gesichtspunkten erfolgt und keine Benachteiligung beabsichtigt ist.
Reaktionen aus der Fanszene
In den sozialen Medien und Fanforen wird die kuriose Landkarte bereits diskutiert. Viele Fans sehen die vielen Westreisen als Chance, neue Stadien und Fankulturen kennenzulernen. Andere befürchten höhere Kosten und weniger Zuschauer bei Auswärtsspielen. Die Stimmung bleibt jedoch optimistisch: „Hauptsache, wir bleiben drin und spielen guten Fußball.“
Der TSV 1860 bereitet sich derweil intensiv auf die Saison vor. Trainingslager und Testspiele werden bereits geplant, um bestmöglich auf die ungewohnten Reisestrapazen vorbereitet zu sein. Die Fans dürfen gespannt sein, wie die Löwen die Herausforderung meistern.



