Alba Berlin verliert überraschend gegen Hamburg: Aufholjagd in der Basketball-Bundesliga kommt zu spät
Alba Berlin verliert überraschend gegen Hamburg in der Bundesliga

Alba Berlin verliert überraschend gegen Hamburg: Aufholjagd kommt zu spät

Die Basketball-Bundesliga erlebte am Dienstagabend eine handfeste Überraschung. Alba Berlin, zuvor mit sechs Siegen in Serie unterwegs, verlor daheim vor 8.488 Zuschauern gegen den Tabellen-16. Veolia Towers Hamburg mit 87:93. Die Generalprobe für das anstehende Final Four im Pokal in München misslang damit deutlich.

Berliner Probleme von Beginn an

Von Anfang an zeigte sich Alba Berlin chancenlos gegen die motivierten Gäste aus Hamburg. Die Berliner hatten erhebliche Schwierigkeiten im Aufbauspiel, was zu zahlreichen Ballverlusten führte. Trainer Pedro Calles musste erneut auf alle drei etatmäßigen Point Guards verzichten: Martin Hermannsson, Jack Kayil und Bennet Hundt fehlten verletzungsbedingt. Zwar kehrten Malte Delow und Moses Wood zurück, doch dies konnte die Lücken nicht schließen.

Hamburg wirkte frischer und dynamischer, gewann die meisten Rebounds und fand immer wieder einfache Wege zum Korb. Alba hingegen schien häufig einen Schritt zu spät und konnte offensiv nicht überzeugen. Die Fehlwurfquote blieb während des gesamten Spiels auf einem hohen Niveau.

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Rückstand wächst auf 26 Punkte an

Mitte des dritten Viertels hatte sich der Rückstand für Alba Berlin auf stolze 26 Punkte ausgedehnt (39:65). Die Partie schien bereits frühzeitig entschieden, und viele Zuschauer rechneten mit einer klaren Niederlage. Doch im letzten Viertel zeigte die Mannschaft noch einmal Kampfgeist und startete eine bemerkenswerte Aufholjagd.

Die Berliner kämpften sich Punkt für Punkt heran und reduzierten den Abstand deutlich. Allerdings reichte es am Ende nicht für die Wende. Hamburg konnte den Vorsprung bewahren und sicherte sich den verdienten Auswärtssieg. Alba kam nicht näher als fünf Punkte heran.

Individuelle Leistungen und Tabellensituation

Beste Werfer auf Seiten von Alba Berlin waren Sam Griesel mit 22 Punkten und Justin Bean mit 12 Punkten. Trotz der individuellen Leistungen konnte das Team die kollektiven Schwächen nicht ausgleichen. Interessanterweise bleibt Alba Berlin trotz dieser Pleite Tabellenzweiter in der Basketball-Bundesliga, was die enge Konstellation in der Spitzengruppe unterstreicht.

Für die Veolia Towers Hamburg bedeutet dieser Sieg einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt. Die Mannschaft zeigte eine überzeugende Leistung und nutzte die Schwächen des Gegners konsequent aus. Die Berliner müssen nun schnell die Lehren aus dieser Niederlage ziehen, bevor es am nächsten Wochenende zum Final Four im Pokal nach München geht.

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