Deutsche Basketballerinnen mit WNBA-Trio in WM-Qualifikation - Nur Satou Sabally fehlt
Die deutschen Basketballerinnen können in der anstehenden WM-Qualifikation fast in Bestbesetzung antreten. Lediglich ein prominenter Star muss erneut passen, während drei weitere Spielerinnen aus der nordamerikanischen WNBA den Kader verstärken.
WNBA-Trio führt deutschen Kader an
Für die Weltmeisterschafts-Qualifikation, die vom 11. bis 17. März im französischen Lyon stattfindet, hat Bundestrainer Olaf Lange 16 Spielerinnen nominiert. Besonders hervorzuheben sind dabei Leonie Fiebich, Luisa Geiselsöder und Nyara Sabally, die alle Erfahrung in der Women's National Basketball Association (WNBA) mitbringen.
Die deutsche Mannschaft ist als Gastgeber der Weltmeisterschaft bereits automatisch für das Turnier vom 4. bis 13. September in Berlin qualifiziert. Dennoch nehmen die Basketballerinnen an der Qualifikation in Lyon teil, wo sie auf starke Gegner treffen werden.
Herausfordernde Gegner in Lyon
Im französischen Lyon erwarten die deutschen Basketballerinnen anspruchsvolle Partien gegen:
- Südkorea
- die Philippinen
- Frankreich
- Kolumbien
- Nigeria
Diese Begegnungen dienen nicht nur der Vorbereitung auf die Heim-WM, sondern bieten auch die Möglichkeit, internationale Erfahrung zu sammeln und das Team auf höchstem Niveau zu testen.
Premiere für neuen Bundestrainer
Für Olaf Lange markieren die Spiele in Lyon seinen Einstand als neuer Bundestrainer der deutschen Basketballerinnen. Der Trainer hatte nach der Europameisterschaft 2025 die Nachfolge von Lisa Thomaidis angetreten und steht nun erstmals an der Seitenlinie des Nationalteams.
Lange muss in Lyon jedoch auf eine wichtige Spielerin verzichten: Satou Sabally, WNBA-Star bei Phoenix Mercury, wird erneut nicht im Kader stehen. Die 27-jährige Spielerin hatte zuletzt 2024 bei den Olympischen Spielen in Paris für Deutschland auf dem Parkett gestanden und plant, erst wieder bei der Weltmeisterschaft im September in Berlin zum Einsatz zu kommen.
Die Abwesenheit von Satou Sabally stellt für das deutsche Team zwar einen Verlust dar, doch mit dem WNBA-Trio und weiteren erfahrenen Spielerinnen verfügt Bundestrainer Lange über ein starkes Aufgebot für die Qualifikationsspiele in Frankreich.



