Deutsche Basketballerinnen starten ohne Satou Sabally in WM-Qualifikation
Die deutschen Basketballerinnen müssen in der anstehenden WM-Qualifikation auf ihre Starspielerin Satou Sabally verzichten. Die 27-jährige Athletin von WNBA-Klub Phoenix Mercury fehlt im 16-köpfigen Kader von Bundestrainer Olaf Lange für die Qualifikationsspiele vom 11. bis 17. März in Lyon. Der Deutsche Basketball Bund (DBB) bestätigte, dass Sabally diesmal nicht dabei sein wird, betonte jedoch, dass sie sich bereits auf die Heim-WM im September in Berlin freue.
Erfahrene Spielerinnen führen das Team an
Angeführt wird das deutsche Team von erfahrenen Spielerinnen wie Leonie Fiebich, Luisa Geiselsöder und Nyara Sabally. Da Deutschland als Gastgeber der WM in Berlin bereits qualifiziert ist, dienen die Spiele in Lyon vor allem der Vorbereitung und dem Aufbau von Teamdynamik. Die deutschen Basketballerinnen treffen in der französischen Stadt auf fünf internationale Gegner:
- Südkorea am 11. März um 17:00 Uhr
- Philippinen am 12. März um 17:00 Uhr
- Frankreich am 14. März um 20:30 Uhr
- Kolumbien am 15. März um 15:30 Uhr
- Nigeria am 17. März um 17:00 Uhr
Alle Partien werden live bei MagentaSport übertragen und bieten wichtige Wettkampferfahrung vor der Heim-WM.
Neue Führung unter Bundestrainer Olaf Lange
Bundestrainer Olaf Lange, der bereits zweimal zuvor das Amt innehatte, übernahm die Mannschaft im Vorjahr von Lisa Thomaidis. Die kanadische Trainerin hatte das Team zu beachtlichen Erfolgen geführt, darunter das Viertelfinale bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris und Platz fünf bei der EM 2025. Langes Kader für die WM-Qualifikation umfasst 16 talentierte Spielerinnen aus verschiedenen europäischen Ligen und der WNBA.
Der vollständige Kader des Deutschen Basketball Bundes zeigt eine gesunde Mischung aus erfahrenen Nationalspielerinnen und aufstrebenden Talenten. Diese Zusammensetzung soll nicht nur für die WM-Qualifikation, sondern besonders für die Heim-WM im September optimale Voraussetzungen schaffen. Die Abwesenheit von Satou Sabally bietet anderen Spielerinnen die Chance, sich zu beweisen und Verantwortung zu übernehmen, was die Mannschaftstiefe langfristig stärken könnte.



