Nach nur eineinhalb Jahren gemeinsamer Zeit haben sich die Beachvolleyball-Spielerinnen Louisa Lippmann (31) und Linda Bock (26) getrennt. Das Duo, das seit November 2024 zusammenspielte, konnte zuletzt nicht mehr an die anfänglichen Erfolge anknüpfen. Die sportliche Entwicklung stagnierte, wie Lippmann in einem emotionalen Instagram-Post erklärte.
„Es tut richtig weh“ – Lippmann äußert sich zur Trennung
„Es tut richtig weh. Wir hatten einen Traum. Wir haben alles gegeben. Jeden Tag. Jeden Ballwechsel. Jede Reise. Aber Träume brauchen eine Entwicklung. Und die hat stagniert. Also haben wir eine Entscheidung getroffen. Hart. Aber ehrlich“, schrieb Lippmann. Ziel des Duos waren die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Nach einem starken Start mit einem Turniersieg in Baden im August 2025 – dem ersten internationalen Triumph für beide – und dem Erreichen des Achtelfinales bei der WM in Australien im November 2025 blieben die Erfolge im Jahr 2026 aus.
Hintergründe der Trennung
Lippmann betonte, dass die Trennung nicht auf persönliche Differenzen zurückgeht: „2026 hat uns gezeigt, dass unsere gemeinsame Zeit ihr Ende gefunden hat – nicht weil wir uns nicht mehr verstehen, sondern weil Sport manchmal ehrliche Entscheidungen verlangt.“ Über ihre Ex-Partnerin Bock, die erst vor zwei Jahren von der Halle in den Sand wechselte, sagte sie: „Sie ist ein großartiger Mensch. Eine großartige Athletin. Was bleibt, ist echte Verbundenheit, eine goldene Erinnerung aus Baden und eine Zeit, auf die wir beide stolz sein können.“
Neue Partnerinnen für die Zukunft
Lippmann wird künftig mit Melanie Paul (25) an den Start gehen und weiter auf Olympia 2028 hinarbeiten. Bereits 2024 war Lippmann in Paris dabei, damals an der Seite von Olympiasiegerin Laura Ludwig (40), schied jedoch in der Vorrunde aus. Bock spielt bis Saisonende mit Lea Kunst (24), der ehemaligen Partnerin von Paul. Lippmann appellierte in ihrem Post an Respekt: „An alle, die urteilen, kommentieren, Feuer machen: Ich verstehe euch. Aber denkt daran, hinter jedem Post steckt ein Mensch, der heute einen der schwersten Tage seiner Karriere erlebt hat. Die Welt braucht mehr Respekt – fangen wir hier an.“



