Deutsche Basketballerinnen zeigen Reaktion nach Frankreich-Lehrstunde
Die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) hat nach der deutlichen Niederlage im Härtetest gegen Frankreich die gewünschte Reaktion gezeigt. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange bezwang Kolumbien am Sonntag beim WM-Qualifikationsturnier im französischen Villeurbanne mit einem klaren 78:57 (42:31). Damit steht Deutschland bei drei Siegen und einer Niederlage aus den bisherigen Qualifikationsspielen, wobei die Mannschaft als Gastgeber der Weltmeisterschaft in Berlin ohnehin automatisch qualifiziert ist.
Hartmann führt deutsche Offensive an
Alina Hartmann war mit 17 Punkten die beste Werferin der deutschen Mannschaft, die am Samstag die wichtige Standortbestimmung gegen den Olympia-Zweiten Frankreich klar mit 63:85 verloren hatte. Zuvor hatte es zwei deutliche Erfolge gegen die Außenseiter Südkorea (76:49) und Philippinen (113:80) gegeben. Letzter Qualifikationsgegner ist am Dienstag (17.00 Uhr/MagentaSport) Nigeria.
"Wir hatten alle ein bisschen schwere Beine heute", sagte Hartmann am Mikrofon von MagentaSport. "Auch diese Niederlage gegen Frankreich steckte noch in uns. Wir haben die erste Halbzeit gebraucht, um aufzuwachen. Aber dann war es souverän."
Souveräner Sieg gegen Weltranglisten-19.
Die DBB-Auswahl setzte sich gegen den Weltranglisten-19. Kolumbien bereits zum Ende des ersten Viertels ab und gab den Vorsprung in der Folge nicht mehr her. Insgesamt punkteten drei deutsche Spielerinnen zweistellig, was die offensive Stärke des Teams unter Beweis stellte.
Die deutsche Mannschaft nutzt die ersten Spiele unter dem neuen Bundestrainer Olaf Lange zur intensiven Vorbereitung auf die Medaillenmission bei der WM vom 4. bis 13. September in der Bundeshauptstadt Berlin. Dabei fehlen der Mannschaft wichtige Stützen wie:
- Starspielerin Satou Sabally
- Die etatmäßige Kapitänin Marie Gülich
- Luisa Geiselsöder
Diese personellen Engpässe machen den Erfolg gegen Kolumbien umso bemerkenswerter und zeigen die Tiefe des Kaders. Der Sieg stärkt das Selbstvertrauen der Mannschaft für die anstehenden Herausforderungen.



